Themenbereich: Stillen allgemein

"schmerzende Brustwarzen"

Anonym

Frage vom 14.06.2004

Hallo,
mein Sohn ist jetzt viereinhalb monate alt und seit zwei Wochen bin ich am Abstillen. Da er Beikost noch verweigert, bekommt er die Mittags- und Abendmahlzeit durch Folgemilch ersetzt. Während der gesamten Stillzeit habe ich immer wieder mit vollen prallen Brüsten zu kämpfen gehabt, weil ich zuviel Milch produziert habe. Es hat aber immer gut geholfen auszustreichen oder etwas abzupumpen. Nun tut mir aber an der rechten Brust die Brustwarze sehr weh. Erst war die Brust auch sehr prall und ich habe etwas abgepumpt,was auch geholfen hat, die Schmerzen in der Brustwarze habe ich aber immer noch. Sie tut nur bei Berührung weh, sonst ist es o.k. Was kann ich dagegen tun? Man liest des öfteren von Quarkwickeln, aber kann man den Quark auch direkt auf die Brustwarze schmieren?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Vielen Dank

Anonym

Antwort vom 14.06.2004

Hallo, Quarkwickel helfen nicht bei schmerzenden Brustwarzen, sondern bei Milchstau und zu viel Milch.
Die wunde Warze kommt sicher? von der vollen Brust und somit vom nicht korrekt angelegten Kind, da sie häufig bei so einer vollen Brust die Warze nicht fassen können.
Wichtig ist das richtige Anlegen, d.h. das das Kind viel vom Warzenhof mit in den Mund nimmt.Meistens dauert es ein paar Tage und die Schmerzen werden besser.
Sie können aber am einfachsten eine Hebamme vor Ort kontaktieren, dass sie nochmals nach der Brust schaut und nach dem Anlegen. Es gibt etliche homöop. Mittel, die bei schmerzenden Brustwarzen helfen. Auch verschielene Salben wie reines Wollfett aus der Apotheke können helfen.
Auch kann ein einseitiges Stillen und die schmerzende Seite einen Tag lang abzupumpen Erleichterung bringen.

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