Themenbereich: Babypflege

"Milchschorf = spätere Neurodermitis?"

Anonym

Frage vom 14.07.2004

Hallo,

ich habe eine fast 15 Monate junge Tochter die leider zur Zeit noch immer etwas Schorf (Milchschorf)hat, zwar nicht viel, d.h. der Kopf ist befallen, aber sehr dünn und hin und wieder löst sich auch schon mal etwas. Wir waren am 14.07.2004 zum Hautarzt überwiesen worden, da der Kinderarzt nicht genau wusste ob es Milchschorf ist. Der Hautarzt hat uns jetzt eine Creme verschrieben die ich abends drauf tun soll und morgens mit Shampoo und kämmen entfernen soll. Jetzt hat der Hautarzt mich ein wenig verunsichert und fing mit Neurodermitis an. Da ich 7 Jahre beim Kinderarzt gearbeitet habe, habe ich viele Kinder mit dieser Krankheit gesehen, und jetzt habe ich Angst das es bei meiner Tochter genau so kommen kann. Heißt Milchschorf immer direkt Neurodermitis? Ich würde mich freuen, wenn sie mir eine Antwort geben könnten.

P.S. Der Hautarzt sagte auch, daß der Schorf wieder kommen könnte.

Mit freudlichen Grüßen

Melanie und Luisa

Antwort vom 15.07.2004

Milchschorf heißt nicht zwangsläufig Neurodermitis; aber wenn Sie beim KiA gearbeitet haben, wissen Sie bestimmt, dass es Neuro-Kinder gibt, die mal Milchschorf hatten, der Umkehrschluß wäre aber falsch! Der Schorf kann immer wieder kommen, da hat Ihr Hautarzt recht. Das Beste ist meist, man lässt den Schorf weitgehend in Ruhe; die Kinder sind davon auch meistens gar nicht beeinträchtigt, es stört mehr uns Erwachsene, die dann dran rumknibbeln, weil es nicht schön aussieht...! Schauen Sie, ob Ihre Tochter die Creme verträgt und ob es davon weggeht, ansonsten versuchen Sie es mit etwas Babyöl einzuweichen und mit einem feinzinkigen Kamm auszukämmen, das häufige Waschen ist für die Kopfhaut ja auch nicht zu empfehlen. Nehmen Sie es gelassen, wenn die haut ein bisschenschorfig ist und lassen Sie ihr so viel wie mögl. Gelegenheit zur Selbstheilung.

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