Themenbereich: Schlafen

"lange Einschlafphasen nur mit mütterlichem Beisein"

Anonym

Frage vom 20.07.2004

Liebes Hebammenteam!
Mein Mann und ich sind so langsam mit unseren Nerven am Ende.Unsere Tochter(22 Monate)hat bis auf ein paar Ausnahmen (Krankheit, etc.) immer gut in ihrem Bett geschlafen. Nun seit gut zwei Wochen ist nix mehr zu machen. Ich muß mittags bis zu einer halben Stunde und abends bis zu drei Stunden an ihren Bett sitzen und warten bis sie schläft. Wenn ich denke sie schläft und das Zimmer verlasse fängt sie sofort an zu schreien und sagt mir ich solle mich wieder setzten, sie ist immer auf der Hut. Seit zwei Tagen lasse ich sie weinen gehe immer wieder hin um sie zu beruhigen und verlasse das Zimmer wieder. Nun ist es schon soweit das sie solange weint bis sie erbrechen muß. Ich bitte um einen nütztlichen Rat weil ich es nervlich nicht mehr lange aushalte sie bis zu drei Stunden weinen zu lassen oder bei ihr im Zimmer zu sitzen.
Auch wenn sie bei uns im Bett liegt, ist es genau das gleiche Theater. Es muß doch eine Lösung geben, sind es die Zähne oder die ganzen neuen Eindrücke vom Tag? Sie bekommt genug Zuwendung und alles. Manchmal glaube ich auch nur, das sie ihre Mama gut im Griff hat, was können Sie mir raten?

Anonym

Antwort vom 20.07.2004

Hallo, da ist guter Rat teuer.Kann Ihre Tochter schon sagen, was los ist? Manchmal bekommt man Hilfe vom Kind selbst, indem man es fragt, was das Einschlafen gerade so schwierig macht. Träumt sie schlecht und hat Angst einzuschlafen?Wirkt es auf Sie wie "Verlassensängste", gibt es Gründe dafür? Ich denke mit dem was Sie da praktizieren ( immer wieder rausgehen, aber Präsenz zeigen) tun Sie schon das Richtige, vielleicht braucht Ihre Tochter nur etwas mehr Zeit um es wieder zu lernen. Wie ist es wenn Ihr Mann Ihr Kind zu Bett bringt? Versuchen Sie doch nochmal Kraft zu schöpfen und Ihr nochmal ein bißchen Zeit zu geben wieder zu ihrem alten Verhalten zurückzufinden.Gutes Gelingen Judith

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