Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Einleitung bei verkalkter Plazenta?"

Anonym

Frage vom 28.07.2004

Ich bin in der 38.SSW und mein FA sagte, dass der Plazenta verkalkt wäre.Trotzdem wächst das Baby ganz gut.Ich habe am 7.8.Termin und wenn das Baby bis dahin nicht kommt, würden sie die Geburt einleiten.Ist mein Baby bis dahin trotz diese Verkalkung gut versorgt?
Ich hätte noch eine Frage. Seit ca 3 Tage habe ich senkwehen.Heißt das, dass die Geburt bald losgehen kann oder kann es durchaus bis 07.08 so mit schmerzen weitergehen?

Antwort vom 28.07.2004

Hallo,
eine gewisse Menge an Verkalkungen ist ganz normal und die Menge, die im Ultraschall zu sehen ist, stimmt oft nicht überein mit der Menge, die man dann an der geborenen Pazenta sehen kann. Selbst wenn das Baby etwas klein sein sollte, was es aber anscheinend nicht ist, verbessert eine vorzeitige Einleitung nicht die Ergebniss, sondern führt nur zu weiteren Eingriffen. Die Aussagekraft von späten Ultraschalls ist nicht ganz unumstritten und eigentlich ist nach der 30. Woche kein US mehr vorsehen aus dem Grund. Es besteht also kein Grund zur Sorge, solange das Baby sich bewegt wie immer. Da das Baby mitverantwortlich ist für die Bildung von wehenanregenden Hormonen, geht die Geburt los, wenn das Baby dazu das Signal gibt.
Die Kontraktionen, die Sie jetzt haben, bereiten auf die Geburt vor. Es kann sein, dass sie in die Geburt übergehen, dass sie noch mal aufhören, aber auch, dass es bis zur Geburt immer mal wieder Kontraktionen gibt. Alles ist möglich und die jetzt vorhandenen Wehen lassen keine zuverlässigen Vermutungen zu. Selbst eine Überschreitung des Termins ist ohne weiteres im Bereich des Möglichen.
Alles gute für eine baldige Geburt,
Monika

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