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"Nachwirkungen von Pregomin?"

Anonym

Frage vom 04.08.2004

Liebes Hebammenteam! Mein Sohn Elias (12 Wochen) hatte vor einer Woche eine schlimme Durchfallserkrankung (Adenovirusinfektion), die in der Kinderklinik behandelt wurde. Wir waren gemeinsam eine Woche im Krankenhaus, wo er 6 Tage lang eine Infusionstherapie erhielt. Obwohl sein ASTRUP -Wert bei -9 lag, war er während des Aufenthaltes quitschvergnügt und nie quengelig. Am dritten Tag im Krankenhaus stellten die Ärzte seine Nahrung (bekam vorher HIPP 1) auf Pregomin von Milupa um, weil sie auf eine Laktoseintoleranz infolge des starken Durchfalls glaubten. Mit der Nahrung wurde es dann wirklich schnell besser und lt. Kinderarzt muss ich die Nahrung noch eine Woche lang geben, dann wieder versuchen auf HIPP umzustellen. Mittlerweile trinkt er das Pregomin schon seit 6 Tagen, aber seit gestern ist es total mühsam ihn zu füttern. Er schlägt mit der Hand nach dem Fläschchen und zappelt die ganze Zeit unruhig umher. Kann sich erst jetzt herausstellen, dass er das Pregomin doch nicht so gut verträgt oder bei ihm Blähungen verursacht? Seine Stuhlfrequenz hat sich toll verbessert (von 19 Mal am Tag auf 1-2 Mal!!!), aber er ist immer noch sehr dünnflüssig (sieht wie Schaum aus) und ist ganz grün. Ist das normal? Ich bin durch diesen langen Krankenhausaufenthalt total verunsichert und habe ständig die Panik, dass er sich wieder irgendwo anstecken kann und krank werden könnte! Kann Lactoseintoleranz auch andere Symptome als Durchfall hervorrufen? Vielen lieben Dank für eure Antwort, liebe Grüße Sabine und ELias

Anonym

Antwort vom 05.08.2004

Hallo, wenn der Stuhl schaumig und grün ist, die Kinder weinen und sich krümmen, vor allen unruhig sind, wenn sie niedergelegt werden , ist dies ein zeichen, dass er Blähungen hat und ein bestimmtes homöop. Mittel braucht.
Da ich die Flaschennahrung Pregomin überhaupt nicht kenn, kann ich dazu nichts sagen. Aber der Durchfall wurde doch durch einen nachgewiesenen Virus hervor gerufen? Wieso, soll er dann eine Lactoseunverträglichkeit haben, wenn es ein Virus war? Und wieso reagiert er erst falls eine Lactoseunverträglichkeit vorhanden ist, erst nach 3 Monaten Hipp darauf? Da ich aber ihren Sohn nicht kenne und auch nicht den Krankheitsverlauf, kann ich nur "kritisch " nach-fragen, was mir bei der Diagnosestellung unklar vorkommt. Vielleicht sprechen Sie nochmal mit dem Kiarzt, fragen nach woher die Intoleraz kommt, warum sie diagnost. wurde-da doch ein Virus vorhanden war und ob sie die Nahrung schon früher umstellen können.

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