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Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

Eisenmangel

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Liebe Hebamme,

ich bin in 26. SSW, und ich leide unter Eisenmangel, seit 2 Monaten habe ich täglich ein Eisentablett genommen, aber der Eisenwert hat erstaunlicherweise von 10,8 auf 9,7 gesunken! Meine FA sagte mir, dass die Situation nicht sehr kritisch ist. Aber ich möchte gerne wissen, wo die Toleranzgrenze liegt?

Ich möchte jetzt neben Eisentablett zusätzlich noch Kräuterblutsaft trinken. Habe aber gehört, dass zu viel Eisen auch schädlich für den Körper ist. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, beide Eisentablett und Kräuterblutsaft zu nehmen.

Vielen Dank im voraus für Ihre Beratung!

Frage vom 18.08.2004

Hallo, der HB-Wert ansich sagt nichts darüber aus, ob Sie einen Eisenmangel haben. Eine gewisse Blutverdünnung ist in der Schwangerschaft normal und die Kinder entwickeln sich am Besten, wenn eine bestimmte Obergrenze nicht überschritten wird, da das Blut dann dünnflüssiger ist, was die Durchblutung verbessert. Wahrscheinlich steigt Ihr HB-Wert mit und ohne Eisentabletten gegen Ende der Schwangerschaft wieder an. In der Schwangerschaft nimmt der Körper weit mehr Eisen aus der Nahrung auf, als außerhalb der Schwangerschaft, so dass die gängige Dosierung für Tabletten eigentlich viel zu hoch ist. Viele Frauen vertragen die Eisentabletten auch nicht besonders gut und reagieren auf die Einnahme mit Verdauungsproblemen. Im Kräuterblutsaft sind nehben Eisen noch viele andere Bestandteile enthalten, bei deren Fehlen es zu einer Blutarmut kommen kann. Daher wirkt er oft besser als die reinen Eisentabletten.
Unter http://www.bdh.de/service/BdH_Vorsorge.pdf ab Seite 44 unten können Sie die Zusammenhänge genauer nachlesen, wenn Sie möchten.
Ich würde Ihnen raten zunächst feststellen zu lassen, ob wirklich ein Eisenmangel vorliegt (nicht nur ein niedriger HB-Wert) und eine Weile Kräuterblutsaft statt der Eisentabletten einzunehmen. Zusätzlcih zu den Arztbesi#uchen können Sie sich auch von einer Hebamme beraten lassen, wie Sie Ihre ernährung so optimieren können, dass der Bedarf übers Essen geregelt werden kann, statt der Medikamneteneinahme.
Alles Gute, Monika

Antwort vom 18.08.2004


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