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Themenbereich: Abstillen

Schlafprobleme beim Stillen mit 1,5 Jahren

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo liebes Hebammenteam,ich habe jetzt viel gelesen zum Thema Abstillen bin mir aber immer noch unsicher. Mein Sohn Karl wird jetzt 1,5 Jahre und wir genießen unsere Zeit beim Stillen noch ganz und gar.Nur die Nächte sind das grauen .Karl schläft um acht ein und kommt dann nachts halb elf,halb eins,halb drei ,halb fünf und jedesmal wenn ich versuche ihn in sein Bett zurück zulegen schreit er fürchterlich.Ich kann aber mit ihm zusammen nicht schlafen ,bin tagsüber völlig fertig (habe noch zwillinge 9 jahre alt und eine Tochter fast 15)ich würde ihn auch mal "schreien" lassen ,aber da kann mein Mann nicht schlafen ,ich weiß nicht mehr weiter essen tut er so einigermaßen aber nichts anderes trinken ,habt ihr nicht einen Rat?Vielen Dank Kathrin.

Frage vom 10.09.2004

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Ihr Sohn braucht für seine Ernährung keine Nachtmahlzeit mehr. Das passt nicht zu seinem Alter. Wahrscheinlich ist es ihm zur Gewohnheit geworden, an der Brust einzuschlafen, weshalb er immer wieder danach fordert, gestillt zu werden. Vielleicht steht es für Sie an, eine Entscheidung bezüglich des Stillens zu treffen und Wege zu finden, Ihre Entscheidung umzusetzen. Sie schreiben, dass Sie das Stillen noch ganz und gar genießen, bis auf die Nächte. Davon ausgehend, dass Karl noch einige Stillmahlzeiten am Tag bekommt, die auch sehr angenehm für beide Seiten verlaufen, können Sie sich beispielsweise entschließen, nachts nicht mehr zu stillen. Das würde bedeuten, dass Sie sich einige Nächte nicht in seiner Nähe aufhalten dürfen, da er mit Ihnen unweigerlich das Stillen verbindet. Vielleicht kann Ihr Mann, eine Freundin oder Verwandte die nächtliche Betreuung übernehmen, sodass Karl lernen kann, ohne die Mutterbrust einzuschlafen. Zuvor sollten Sie ihm allerdings genau erklären, worum es geht und dass Sie ihn nachts nicht mehr Stillen werden. Höchstwahrscheinlich dauert es nur wenige Nächte, bis er das begriffen hat und wesentlich besser schläft. Die betreuende Person kann ihm Tee oder Wasser aus dem Becher anbieten. Das wird er aber wahrscheinlich ablehnen. Üben Sie tagsüber weiter geduldig mit Ihm das Trinken aus einem offenen Becher oder einer Trinktasse und reduzieren Sie die Stillmahlzeiten am Tag z. B. auf zwei. Wichtig ist, dass Sie sich entscheiden, wie häufig und wann Sie künftig bereit sind, Ihren Sohn zu stillen und den Rahmen klar vorgeben. Momentan scheint es so zu sein, dass Karl bestimmt, wie Ihre Tage und Nächte aussehen. Überlassen Sie dieses nicht ihm, sondern nehmen Sie selbst das Heft in die Hand in der Gewissheit, dass Sie Ihre Vorstellungen verwirklichen können, wenn Sie klar entschieden sind.

Antwort vom 10.09.2004


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