Themenbereich: Schlafen

"Schlafphasen und Stillen"

Anonym

Frage vom 12.10.2004

Unser Sohn (10 Wochen) hat in den ersten 8 Wochen tagsüber so gut wie nicht geschlafen, ihn abends zum Schlafen zu bringen war sehr unregelmäßig und oft eine langwierige Prozedur.. Seit 2 Wochen schläft er vormittags, mittags und nachmittags je ungefähr eine 3/4 Stunde. Abends zwischen 19 und 21 Uhr ´wird er quengelig. Wir legen ihn dann hin und er schläft meistens ganz gut ein.
Die Stillabstände sind seit Geburt sowohl tags als auch nachts alle 2 bis 3 Stunden. Tagsüber ist es für mich in Ordnung so, aber der Schlafmangel schlaucht mich immer mehr. Ich habe in den letzten Tagen folgendes versucht: Bevor er abends quengelig wird, stille ich ihn, dann schläft er meistens bis 23/24 Uhr, also ca. 3 Stunden. Ich gebe ihm dann eine Flasche abgepumpter Milch mit 140/150 ml, wickle ihn und stille ihn nochmals. Er trinkt dann auch und nuckelt nicht nur. Aber nach 3 Stunden, vielleicht auch mal nach 4 Stunden ist er wiéder wach, wird dann gestillt und dann gehts wieder im 2-3 Stundenrhythmus weiter.
Eigentlich müsste er doch nach der vielen Milch um Mitternacht so satt sein, dass er länger schlafen müsste, oder ? Warum wacht er dann so schnell wieder auf? Was kann ich tun?

Antwort vom 13.10.2004

Das Beste wäre, Sie nehmen noch mal mit Ihrer Hebamme oder mit der Stillbeauftragten Hebamme Ihrer Region (die Adresse bekommen Sie über www.bdh.de) Kontakt auf. Es sind für mich jetzt recht viele Fragen offen (zB wann Sie die recht große Menge abpumpen, wenn Ihr Kleiner so häufig trinkt, warum Sie pumpen, ...) so dass es sinnvoll ist, das im persönlichen gespräch zu klären. Legen Sie vorab eine Art Protokoll an; notieren Sie über ein paar Tage mit Uhrzeiten, wann Ihr Kind wach ist, trinkt, schläft, schreit etc. Das kann hilfreich sein bei der Suche nach einer Lösung Ihres Problems. Alles Gute!!

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