Themenbereich: Stillen allgemein

"Weinen an der Brust wegen zu viel Milch?"

Anonym

Frage vom 30.10.2004

Hallo, meinen 17 Wochen alten Sohn stille ich voll. Er kam in der 34. SSw zur Welt und daher brauchte es einige Zeit, bis das mit dem Stillen so richtig gut klappte. Zunächst musste ich immer die Milch abpumpen, weil zu wenig kam und mein Sohn noch recht "saugschwach" war. Zur Unterstützung der Milchbildung habe ich von Anfang an täglich 3 Tassen Stilltee getrunken. Nach ca. 3 Wochen klappte es dann richtig gut, so dass ich seit dem völlig auf das Pumpen verzichten kann. Seit einiger Zeit weint er aber viel beim Stillen, ganz besonders, wenn ich ihm die linke Brust gebe. Manchmal weint er schon, sobald ich ihn in Position lege, manchmal nach den ersten Zügen an der Brust. Oft nimmt er auch 2-3 Züge, weint, saugt wieder 2-3 Züge, weint usw. Es ist egal, ob ich ihm die linke Brust zuerst oder als zweites gebe, fast immer klappt es rechts besser. Eigentlich kann ich mir aber kaum vorstellen, dass die linke Brust zu wenig Milch gibt, denn erstens war es beim Abpumpen immer die Seite, die fast doppelt so viel Milch ergab, wie die rechte Seite, zweitens weint er ja manchmal schon, bevor er überhaupt gesaugt hat oder aber nach wenigen Zügen und drittens ist sein Mund beim Schreien immer sichtbar mit Milch gefüllt. Woran kann es nur liegen, dass er so ungern an der linken Brust trinkt ? Kommt vielleicht sogar zu viel Milch ? Sollte ich den Stilltee lieber absetzen ? Liebe Grüße, Cordula

Anonym

Antwort vom 31.10.2004

Hallo, es kann sehr gut sein, das Ihr Sohn an der linken Brust nicht gut gegen die Milch antrinken kann. Lassen Sie ruhig mal den Milchbildungstee weg. Weiter können Sie probieren, ob Ihr Kind in einer anderen Stillposition besser zurecht kommt. Gut ist die "Fußballhaltung" oder Sie können auch versuchen, ob Ihr Kind aufrecht sitzend, mit Gesicht und Bauch zu Ihnen gewandt mit dem Trinken besser zurecht kommt. Bitte beachten Sie auch mal, ob Ihr Kind vielleicht nicht gerne wegen Schmerzen auf der "ungeliebten Seite" liegen mag. Kinder können sich auch schon mal Nerven einklemmen oder Beschwerden durch Fehlhaltung haben. Sollte sich sein Trinkverhalten nicht entspannen, lohnt sich häufig ein Besuch bei einem Osteopathen. Alles Gute, Ina

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