Themenbereich: Schlafen

"häufiges nächtliches Aufwachen mit 5 Monaten"

Anonym

Frage vom 31.10.2004

Mein Baby ist 5 M alt. um 20.00 Lege ich sie(mit Schnuller) ins Bettt. Nach spätestens 1 h wacht sie auf und schreit. Das geht die ganze Nacht so. Meistens stille ich alle 2 Stunden, wobei ich oft das Gefühl habe, dass sie keinen Hunger hat. Manchmal stehe ich alle 1/4 h auf. Wenn ich schnell genung bin und ihr gleich den Schnuller reinstecke schläft sie manchmal weiter. Ist das normal? Ich stehe bis zu 17 mal pro Nacht auf. Bettgehrituale machen wir. Chamomilla und Bachblüten haben wir probiert. Ich habe sie auch schon zu uns ins Bett geholt, schläft dort aber auch nicht. Kann man mit 5 Monaten schon Schlaftraining machen oder ihr den Schnuller abgewöhnen. Tagsüber ist sie das fröhlichste und friedlichste Kind. Schläft aber auch dann sehr unregelmäßig. Mein Kinderarzt meinte schon mit 3/12 Monaten ich solle halt Brei zufüttern. Das will ich aber nicht, denn ich habe Neurodermitis. Und ich habe den Eindruck, das dies nicht am Hunger liegt

Anonym

Antwort vom 31.10.2004

Hallo, 17 mal aufstehen ist entschieden zu viel. Selbst die Hälfte ist noch zu viel. Auch wenn Schlaftraining ein echt fieses Wort ist, kann ich Sie nur ermutigen etwas zu unternehmen. Probieren Sie doch den Schnuller durch ein "Nuckelpüppchen" oder ein Kuscheltuch zu ersetzen. Die Kinder können es sich besser wieder nehmen, wenn sie es verloren haben. Versuchen Sie nicht Ihr alles gleichzeitig abzugewöhnen. Achten Sie darauf, das Ihr Kind bei dem Start des Versuches keinen Infekt hat, Sie nicht vermuten das gerade Zahnen ein Problem ist oder ähnliche Dinge sind, die Ihre Konsequenz aufweichen könnten. Besprechen Sie mit Ihrem Mann Ihr Vorhaben. Er muß Sie gut unterstützen. Nehmen Sie sich dann ein Wochenende gemeinsam vor, an dem Sie Ihrer Tochter den Schnuller in der Nacht nicht geben. Sie werden erst mal trotzdem zu Ihr gehen müssen, sie mit Ihre Stimme und leichten Anfassen beruhigen und Ihr zumuten ohne Schnuller weiter schlafen zu können. Dann die Abstände immer größer werden lassen. Ihre Tochter braucht schon noch Ihre Begleitung dabei. Sie müssen sich aber der Unterstützung Ihres Partner sicher sein, um nicht selbst wieder "rückfällig" zu werden. Wenn die Sache mit dem Schnuller "erledigt" ist würde ich nach einiger Zeit mir das nächtliche Stillen vornehmen, und auch auf 2-3 mal pro Nacht reduzieren. Ihren Beschreibungen nach hört es sich nicht an, als wenn das Kind zu wenig Nahrung bekommt. Sie können gut beurteilen, ob Ihr Kind sich gut entwickelt. Schön, das es Ihrer Tochter tagsüber gut geht. Schlafen über Tag ist nicht so wichtig, geben Sie Ihr nur 1- 2 "Auszeiten". in denen sie auch mal ein Stündchen mit sich alleine beschäftigt. Für Ihre Tochter ist es sicher auch schön, in der Nacht richtig zur Ruhe zu kommen. Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt, an dem Sie für Ihr Vorhaben genug Energie haben. Alles Gute, Ina

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