Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Blockade durch Milcheiweißallergie?"

Anonym

Frage vom 04.11.2004

Mein Sohn Fabian ist jetzt 10 wochen alt und hat seit Geburt eine Blockade des Halswirbels links.Wir sind damit seit 2 Wochen in Behandelung bei einem Krankengymnast der dies mit der Osteopathie behandelt.Hinzu kommt noch das er viel weint und Blähungen hat,meiner Meinung nach koliken hat.jetzt sagte uns die Kindertherapeutin das das alles wahrscheinlich mit der Nahrung zusammenhängt-das er eine Milcheiweißallergie hat.Davon die Blockade und das weinen?Können Sie mir einen Rat geben?

Anonym

Antwort vom 04.11.2004

Hallo, eine Blockade kann nicht durch eine Milcheiweißallergie kommen. Solche Blockaden entstehen häufig schon im Mutterlaib durch Fehleinstellungen des Kindes im Bauch. Die Beschwerden werden erst in den folgenden Lebenswochen schlimmer. Das häufige Weinen und die Bauchkrämpfe hängen sehr oft mit dem Blockaden zusammen. Auch wenn es aus "Schulmedizinischer Sicht" schwer zu verstehen ist, "verschieben" sich durch Halswirbelblockaden die inneren Organe und die Kinder wirken zunehmen "krampfig" und unglücklich. Manchmal ist es schwierig den richtigen Osteopathen zu finden. Generell sind Sie aber die Ansprechpartner für solche Therapien. Leider kann es natürlich sein, das Ihr Kind diese Blockaden hat und außerdem noch eine Eiweißunverträglichkeit. Wenn Ihr Kind gestillt wird, lassen Sie doch ergänzend mal Kuhmilchprodukte in Ihrer Ernährung weg. Wenn Sie Flaschennahrung geben, sollten Sie HA- Nahrung geben. Als Allergieprophylaxe ist die Nahrung umstritten. Als Therapie bei einer Unverträglichkeit wäre es eine Möglichkeit. Alternativ hat man noch die Möglichkeit als Ersatznahrung Ziegenmilch zu geben. Das muß aber sehr gut mit dem Kinderarzt abgesprochen werden und unter engmaschiger Kontrolle begleitet werden, da immer noch nicht bewiesen ist, ob die Inhaltsstoffe für die Kinderernährung ausreichend sind. Es gibt heute aber auch schon Säuglingsnahrung auf Ziegenmilchbasis (auch Stutenmilch), die ergänzend angereichert sind. Auf jeden Fall nur mit Absprache des Arztes. Alles Gute, Ina

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