Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Wie umgeht man Ansteckungsgefahr?"

Anonym

Frage vom 17.11.2004

Liebe Hebammen,
mein Kind (14 Monate) ist in der Kindertagesstätte und ich möchte bald wieder schwanger werden. Jetzt habe ich Angst, dass sich meine Tochter mit irgend etwas, speziell Ringelröteln, anstecken könnte - diese sollen ja sogar gefährlich sein, bevor man etwas von der SS weiß bzw. bevor die Kinder wissen, dass sie krank sind.

Sollte ich meine Tochter vorsichtshalber aus der Tagesstätte nehmen? Dies wäre beruflich schwierig! Oder was raten Sie?

Und wenn ein Kind krank wird: Muß sich im Falle einer SS dann ausschließlich der Vater um das Kind kümmern und ich "ziehe um"? Das wäre ja schlimm für meine Tochter.

Vielen Dank!

Antwort vom 18.11.2004

Schauen Sie mal in Ihrem "alten" Mutterpass: da steht vorne drin bei den Blutuntersuchungen "Röteln HAH-Test" und dahinter steht eine Zahl "1: ... " z.B. 1: 16 oder eine höhere Zahl, dann haben Sie einen ausreichenden Schutz gegen die Röteln, weil Sie geimpft sind oder sie selbst durchgemacht haben. Wenn die Zahl "1:8" heißt, od. kleiner ist, dann sollten Sie sich mit Ihrer Gynäkologin in Verbindung setzen, möglicherweise wurden Sie dann im Wochenbett geimpft, vielleicht aber auch nicht, dann sollte das nachgeholt werden. Wenn Sie geschützt sind, dann können die Röteln Ihrer Tochter Ihnen nichts anhaben, wenn nicht, muss man es ebenfalls nachholen.

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