Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Sorgen wegen Fehlgeburtsrisiko"

Anonym

Frage vom 05.12.2004

Hallo liebes Hebammenteam,
ich bin Anfang der 9 Woche schwanger und fühle mich - bis auf die üblichen Unterleibsbeschwerden und geschwollenden Brüsten im Prinzip so wie immer. nun ja, ein weing übelkeit kommt dazu.
Es ist eine zweite schwangerschaft - meine Tochter ist 8 Jahre alt.
Vor " 2" Wochen hatte ich ein Wochende mal richtig Stress - schmerzen und ich war sooo müde, dass ich das ganze WE im Bett gelegen habe. In diesem Zusammenhang hatte ich auch "einen Tropfen Blut" Es war wirklich kein Frischens Blut. Mein Baby kommt trotz spirale - diese ist mir vor 2 1/2 Wochen gezogen worden. danach hatte ich keine Bescherden.
Dennoch habe ich Sorgen - witzig bei meiner 1. Tochter hab ich mir nie Sorgen bezüglich einer Fehlgeburt gemacht aber diesmal.
Ich bin Lehrerin und daher den vormittag über ständig im Stress.
Was sind die Anzeichen einer Fehlgeburt - wie kann man sie verhindern? Solange man keine Bluttungen hat müßte doch alles gut sein,oder?
mein nächster termin bei der FA ist erst am 17. 12

danke jetzt schon für die antwort
Isabelle

Antwort vom 05.12.2004

Klar, dass Sie als berufstätige Mutter viel um die Ohren haben und dass das öfter mal in Stress ausartet! Sie reagieren aber ganz "gesund": Ihr Körper signalisiert Ihnen Müdigkeit und Sie legen sich - wenn es geht - ins Bett und schlafen ein Wochenende lang! Gut, dass Ihre "Große" schon so groß ist, dass sie das sicher auch mal verkraftet, wenn die Mama Schonung braucht. Wenn die erste Anpassungsphase vorbei ist, wird sich das mit der Müdigkeit auch wieder normalisieren, ab ca der 12. SSW gehts Ihnen bestimmt prima und Sie werden allen Aufgaben wieder gerecht (Da sind dann auch Weihnachtsferien!). Versuchen Sie, sich so oft wie möglich auch "was Gutes" zu tun; das kann ein Schwimmbadbesuch sein, ein gemütlicher Bastelnachmittag mit Ihrer Tochter, eine Massage, die Ihnen Ihr Partner liebevoll verabreicht , ein schöner Spaziergang, ... was aich immer Ihnen Spaß macht und wobei Sie sich wohl fühlen. jeder Tag sollte eine kleine "Oase" für Sie bereithalten, 10-30 min, die Sie für sich gestalten und auf die Sie sich die restlichen 23,5 Std des Tages freuen können, wenn es mal ganz dick kommt. Entziehen Sie sich dem Weihnachtsstress - Geschenke kann man prima im Internet bestellen, das Weihnachtsessen kann diesmal ganz einfach ausfallen oder von jemand anderem vorbereitet werden; Sie sind schwanger und meistens brennt das Umfeld darauf, der Schwangeren etwas abzunehmen, Sie müssen es nur zulassen! Den Kollegen und Schülern um Sie herum begegnen Sie mit einem freundlichen Lächeln, deren Probleme sind aber nur begrenzt Ihre Probleme. Ich wünsche Ihnen eine stressfreie, ruhige Vorweihnachtszeit, freuen Sie sich einfach an Ihrer Familie, an Ihrem Baby im Bauch und lassen Sie es sich gut gehen, entspannt fühlt sich alles gleich viel besser an.

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