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"Unruhe nach Herz-OP"

Anonym

Frage vom 22.12.2004

Hallo,

unsere Tochter (4 1/2 Monate) hatte vor 2 Wochen eine Herzoperation am offenen Herzen, da sie mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt gekommen ist. Seitdem ist sie unheimlich quengelig, schreit viel, findet gar nicht mehr in den Schlaf (die Methoden die wir hatten wie tragen, schaukeln, etc. helfen nicht mehr) und hat einen Trinkrhythmus von 1-2 Stunden (sie wird voll gestillt). Ich bin schon völlig übermüdet und am Ende meiner Nerven, weil schon die Zeit im Krankenhaus und davor sehr anstrengend war.
Haben Sie Erfahrungen oder Tipps für uns, wie wir es unserer Tochter erleichtern könnnen, ihre alte "Art" und Rhythmus wiederzufinden und die Zeit im Krankenhaus zu verarbeiten?

Antwort vom 23.12.2004

Hallo, die Zeit im Krankenhaus und auch die Verarbeitung der OP ist ein ziemlicher Brocken, den Sie und Ihre Tochter zu bewältigen haben. Das braucht sicher seine Zeit. Sie braucht einfach viel Zuwendung und was Sie bereits unternehmen klingt ganz richtig. Wichtig ist,dass Sie sie viel Halten und mit Ihr kuscheln. Sicher ist dies alles sehr anstrengend, ich sehe jedoch keine Möglichkeit, wie sich dies sinnvoll ändern ließe. Versuchen Sie sich so viel Hilfe zu fragen, wie Sie bekommen können.Vielleicht ist es möglich, dass Sie jemand aus der Verwandschaft im Haushalt entlastet oder dass Ihr Mann Sie unterstützt, indem z.B. er nachts wickelt. Am schonendsten für Sie ist es, wenn Sie Ihre Tochter nachts imBett stillen und auch nicht jedesmal wickeln, wenn Sie gestillt haben. Machmal hilft eine Ostheopathische Behandlung, damit die Kinder wieder ruhiger werden. Reizüberflutungen sollten Sie reduzieren (Besuche machen, einkaufen mit Baby usw.)
Alles Gute,Monika

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