Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"was tun gegen Querlage?"

Anonym

Frage vom 26.12.2004

Hallo,

bin in der 27. SS-Woche (27+1) und mein Kind liegt immer noch in Querlage. Von Anfang an waren die Bewegungen eher spärlich und sanft, selten auch kräftiger (jeweils in den Leisten zu spüren). In den Vorsorge-Untersuchungen ist die Entwicklung zeitgerecht. Ist Grund vorhanden, sich Sorgen zu machen? Welche Maßnahmen kann man ergreifen?

Vielen Dank im Voraus!

Antwort vom 27.12.2004

bei Querlage des Kindes liegt häufig eine anatomische Besonderheit der Gebärmutter oder des Beckens vor. Das ist meist nicht weiter tragisch, verhindert aber, dass das Baby eine Längslage einnehmen kann. Die Querlage ist "geburtsunmöglich", wie man in Fachkreisen sagt, das heißt, Ihr Baby kann nur per Kaiserschnitt zur Welt kommen, wenn es sich nicht in eine Längslage dreht oder drehen läßt. Bevor jedoch mit äußerer Wende od. ähnl. versucht wird, das Kind zu drehen, sollte gründlich abgeklärt sein, ob es Gründe gibt, die das Kind an der Längslage hindern. Es gibt aber im Moment keinen Grund, sich Sorgen zu machen; Ihrem Baby gehts gut und falls Sie tatsächlich ein speziell geformtes Becken od Gebärmutter haben, so ist das zumindest bisher kein Problem. Evtl müssen Sie sich mit dem Gedanken an einen Kaiserschnitt auseinandersetzen, aber vorläufig ist noch alles "drin", gut möglich, dass Ihr Baby sichs noch überlegt und die Längslage von selbst einnimmt.

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