Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Erbrechen Zeichen für Milchunverträglichkeit?"

Anonym

Frage vom 30.12.2004

Hallo liebes Hebammenteam, wir haben vor etwa zwei Wochen unserer Tochter (6 Mo.) 3 Löffel Milchbrei gegeben, den sie sehr gerne gegessen hatte,etwa 2 Stunden später hat sie sich stark erbrochen. Die Kinderärztin hat uns geraten nach einer Woche es nochmals mit 1 - 2 Löffeln zu probieren, bei erneutem Erbrechen müsse sie dann auf Milchunverträglichkeit untersucht werden. Nach einer Woche haben wir es erneut versucht , nun ißt sie den ersten Löffel und nach dem zweiten verweigert sie sich und fängt zu würgen an , erbrochen hat sie jedoch nicht mehr. Was sollen wir jetzt machen, derzeit stille ich noch bei , dennoch wollte ich die Abendmahlzeit langsam ersetzen . Mit H.A. Milch oder mit Wasser angerührten Brei ißt sie nicht. Wir haben versucht ihr Saft unterzumischen und auch andere Produkte ausprobiert. Gibt es irgendwelche Alternativen oder sollten wir es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmals probieren? ist es jetzt wahrscheinlich das sie eine Milchunverträglichkeit hat oder hat sie sich durch das Erbrechen nur einen Ekel zu gezogen? Wir würden uns auf eine baldige Rückantwort freuen.

Antwort vom 30.12.2004

Hallo, auch bei der Einführung anderer Nahrungsmittel kommt es manchmal zu würgen und Erbrechen, so dass daraus nicht auf eine Unverträglichkeit geschlossen werden kann. Probeweise könnten Sie den Brei mit Muttermilch herstellen. Würgt Sie auch dann, dann liegt es am Brei an sich und hat mit einer Milchunverträglichkeit garantiert nichts zu tun. In dem Fall können Sie einfach noch ein wenig warten, bis Sie Ihr erneut einen Brei anbieten. Irgendwann zeigen die Kinder von sich aus Interesse an anderer Nahrung und mit Neugier gegessenes reizt auch nicht zum Würgen.
Alles Gute fürs Neue Jahr, Monika

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