Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Angst vor Fehlgeburt"

Anonym

Frage vom 05.01.2005

Liebes Hebammenteam

Ich bin sehr traurig und verzweifelt.
Am 16.12.04 wurde die Schwangerschaft festgestellt. Nach Aussage der Arztin befand ich mich zu diesem Zeitpunkt in Anfang der 9 Schwangerschaftswoche.
Am Abend des 02.01.05 stellte ich eine bräunliche Blutung fest. Die Menge war sehr gering, vergleichbar mit einer Spinnwebe. Dies war gegen 21:30 Uhr.
Am 03.01.05 bin ich gleich am frühen morgen zu meiner Frauenärztin gefahren. Leider hatte diese Urlaub sodass ich zu der Vertretung mußte. Diese Frauenärztin war sehr nett. Nach der Untersuchung sagte sie, dass der Muttermund in Ordung ist. Im Anschluß führte sie eine Ultraschalluntersuchung durch. Nach dieser sagte sie, dass das Baby für den errechneten Geburtstermin (23.07.05) viel zu klein ist. Weiterhin stellte sie eine leichte Blutung fest. Sie sagte, dass es 50-prozent zu 50prozent steht, dass ich mein Baby verlieren werde. Sie schrieb mich krank und verordnete mir Magnesium Verla (3mal1) und Utrogest (2mal1). Bis zum heutigen Tag habe ich keine Blutung mehr festgestellt. Jedoch ist mir manchmal schwindlig. Ich fühle mich müde.
Ich habe so große Angst mein Baby zu verlieren oder das es jetzt krank (behindert) ist.
Ich wäre Ihnen Dankbar, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen mitteilen könnten.
Vielen Dank

Antwort vom 05.01.2005

Hallo, sicher ist diese Zeit der Ungewissheit für Sie im Moment sehr quälend. In einem Punkt kann ich Se schon mal beruhigen. Krankheit oder Behinderung haben mit der Blutung nichts zu tun. Wenn Ihr Baby bei Ihnen bleibt, dann hat es durch das was jetzt gewesen ist auch keinen Schaden genommen. Für eine Vertretungsärztin ist es macnhmal ein bischen schwierig sich in den Verlauf reinzudenekn. Im Mutterpass ist ja nicht alles dokumentiert und auch die Erinnerung andas was vorher war fehlt einer anderen Ärztin. Es kann also gut sein, dass alles sich ganz normal entwickelt hat, aber die beiden Ärztinnen von unterschiedlichen Gegebenheiten ausgehen. Gut ist ja schon mal, dass keine weiteren Blutungen aufgetreten sind und Sie nun krankgeschrieben sind, so dass Sie sich auch schonen können. "Zu klein für den errechneten Termin" bedeutet in der Regel, dass der Termin nach hinten korrigiert wird, weil Babys in dem Alter nicht zu klein sind, sondern nur jünger als anfänglich vermutet. Gerdae bei der Korrektur eines Termins, den eine andere Ärztin festgelegt hat, tun sich viele jedoch schwer (ist übrigens auch nicht besonders wichtig, weil es ohnehin nur um wenige Tage geht, die aber einen beträchtlichen Größenunterschied ausmachen können). Konzentrieren Sie sich besser darauf, dass Sie gute Chancen haben, das Baby auch zu behalten, reden Sie mit ihm und beschäftigen Sie sich in Ihrer freien Zeit mit etwas Schönem, das auch Ihnen gut tut.
Alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika

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