Themenbereich: Schlafen

"Schlafprobleme oder Aufmerksamkeitsbedürfnis?"

Anonym

Frage vom 23.01.2005

Hallo liebes Hebammenteam!
Unser Sohn ist 8 Monate alt und schläft nachts nicht länger als 2 Stunden am Stück. Bis zum 4. Monat hat er durchgeschlafen von 20 Uhr bis mindestens 5 Uhr morgens. Seitdem wird es aber immer weniger. Ich stille noch und abends bekommt er einen Milchbrei. Wenn er wach wird will er immer an die Brust und schläft dann auch meistens in meinem Bett weil ich beim Stillen einschlafe. Er geht immer um ca. 20 Uhr ins Bett. Wenn er vor 24 Uhr wach wird läßt er sich meistens noch beruhigen indem ich mich neben sein Bettchen setze und seine Hand halte. Sobald ich meine Hand wegziehen möchte fängt er an zu weinen. Später in der Nacht hilft dann nur noch stillen. Ich habe das Gefühl, dass er einfach nur bei mir sein möchte. Hunger kann das ja fast nicht sein wenn er tagsüber auch 4 bis 5 Stunden ohne Essen aushält.
Wir sind schon ziemlich fertig weil wir eigentlich überhaupt nicht mehr schlafen können. Wenn er sich beruhigen läßt dauert das nämlich auch bis zu 1,5 Stunden bis er wieder fest schläft und dann auch nur 1 Stunde bis er wieder wach ist. Tagsüber schläft er recht wenig. Vormittags ca. 1 Stunde von 8 bis 9 Uhr weil er schon um 6 Uhr aufstehen will und dann 1,5 Stunden Mittagsschlaf ab ca. 13 Uhr. Den restlichen Nachmittag halte ich ihn wach damit er abends auch richtig müde ist. Er schläft auch immer sofort ohne Probleme ein wenn ich ihn ins Bett bringe.
Zähne hat er noch keine und ich hab auch nicht das Gefühl das es am Zahnen liegt. Wir haben auch schon das Bettchen umgestellt und alle Elektrogeräte aus unserem Schlafzimmer entfernt. Haben Sie einen Tipp für uns wie wir ihn dazu bringen länger zu schlafen?

Anonym

Antwort vom 24.01.2005

Hallo, leider kann ich Ihnen dann nur noch den Weg zu einem Homöopathen oder in eine Schrei- oder Schlafsprechstunde empfehlen. Wenn Sie das nicht möchten ist die alternative, ihn mal liegen zu lassen. Das bedeutet, wenn er sich meldet, kurz hingehen, berühren, sanft ansprechen, dann das Zimmer wieder verlassen. Langsam die Abstände größer werden lassen. Dafür sollten Sie dann aber einige Nächte einplanen. Wenn Sie das probieren, sprechen Sie sich gut mit Ihrem Partner ab und wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie selbst die Kraft haben, das durch zu halten. Herzliche Grüße, Ina

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