Themenbereich: Kaiserschnitt

"Fragen zum Thema Kaiserschnitt"

Anonym

Frage vom 25.01.2005

Ich bin in der 32. SSW. Mein Kind befindet sich in BEL.
Der Arzt hat mir eine Chance von 50:50 für einen Kaiserschnitt eingeräumt (ich möchte eigentlich eine normale Geburt). Meine Frage nun: sollte es wirklich zu einem Kaiserschnitt kommen, was passiert mit der Plazenta, wird sie auch herausoperiert? Stimmt es das es nach einem Kaiserschnitt öfter Probleme mit dem Stillen gibt? Werden eher selbstauflösende Nähte verwendet oder müssen diese nach einiger Zeit wieder entfernt werden.

Anonym

Antwort vom 25.01.2005

Hallo, auch wenn das nicht Ihre Frage ist. In der 32. SSW können die Kinder sich noch sehr gut von alleine in die Schädellage drehen. Wenn nicht, gibt es die Möglichkeit ein Kind aus BEL in eine Schädellage durch eine äußere Wendung zu drehen, man kann Moxatherapie und "gymnastische Übungen" sowie Entspannung anwenden, um das Kind in die "richtige Richtung" zu bitten.
- Die Plazenta wird nicht herausoperiert, sondern bei einem Kaiserschnitt nach der "Entwicklung" des Kindes durch die Hand des Operateurs gelöst und entfernt. Die Gebärmutterwand wird immer mit selbstauflösenden Fäden genäht, die äußere Hautschicht meisten. In wenigen Kliniken werden noch Klammern oder zu ziehende Fäden verwendet(die übliche Methode können Sie in Ihrem Krankenhaus erfragen). Stillprobleme sehen wir häufig, besonders bei geplanten, Kaiserschnitten. Dem Körper fehlen die Hormonausschüttungen, die bei einer normalen Geburt ausgesendet werden. Weiter haben die Frauen natürlich auch Schmerzen oder eine deutliche Bewegungseinschränkung nach dem Kaiserschnitt. Wendet man viel Ruhe und Geduld für das Stillen an, gelingt es in der Regel aber sehr gut. Herzliche Grüße, Ina

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