Themenbereich: Nachsorge

"Myom in der Gebärmutter"

Anonym

Frage vom 26.01.2005

Hallo liebes Hebammenteam,
ich habe eine 11 Monate alte Tochter, die einen Monat zu früh, in der 35. SSW, auf die Welt kam. Die Geburt und auch die Entwicklung des Kindes verliefen relativ normal, der KLeinen sieht man heute nicht mehr an, dass sie ein Frühchen war.
Mein FA denkt, "schuld" an der Frühgeburt wäre ein Myom in der Gebärmutter (inzwischen ca. 4x4 cm, in der Schwangerschaft ca. doppelt so groß) und er würde es vor einer erneuten SSW entfernen wollen, um das Risiko einer erneuten, evtl. "schlimmeren" Frühgeburt zu vermeiden. Ich dürfte dann frühestens 1 Jahr nach der OP wieder schwanger werden und könnte dieses Kind nur mit Kaiserschnitt gebären.
Ich bin etwas skeptisch und habe auch etwas Angst vor einer OP. Wie kann ich herausfinden, ob es wirklich das beste wäre, die OP durchzuführen? Vielleicht hätte ich ja eine ganz normale zweite SSW?
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort, viele Grüße

Antwort vom 27.01.2005

Myome haben oft die Eigenschaft, ihre Größe zu ändern, hormonell gesteuert, wie das bei Ihnen auch der Fall war. Was sie nicht können, ist ihre Lokalisation verändern und diese spielt eine wichtige Rolle für Schwangerschaften bzw Geburten. Je nach Stelle, an der ein Myom sitzt, ist die Gefahr mehr od. weniger groß, dass es zu Komplikationen durch das Gebärmutterwachstum od durch Wehen kommt. Lassen Sie sich nochmal ausführlich von Ihrem FA beraten, gehen Sie evtl noch zu einer/m anderen und entscheiden Sie dann erst. Alles Gute!

23
Kommentare zu "Myom in der Gebärmutter"
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen


Das könnte dich auch interessieren:


Frag das babyclub.de Hebammenteam!
Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: