Themenbereich: Ernährung bei Allergien

"kuhmilchhaltige Breie bei Neurodermitisneigung?"

Anonym

Frage vom 17.02.2005

Hallo,
mein Sohn 5 1/2 Monate ist allergiegefährdet (ich habe Heuschnupfen) und bekommt seit 2 Wochen Beikost (wird ansonsten gestillt). Er hat leichten Hautausschlag im Gesicht (verdacht auf Neurodermitis). Die Beikost hat er sehr gut bis jetzt vertragen. Der Hautarzt hat gesagt wir sollen uns nicht weiter einschränken, nur vorsichtig sein mit Kuhmilch und Ei. Meine Frage ist nun, wie sieht es mit den Abendbreien von z.B. Hipp aus. Die werden doch mit Kuhmilch hergestellt? Können wir die trotzdem ausprobieren? Er soll ja nun bald auch abends beigefüttert werden. Oder reichen abends auch Gemüsebreie bzw. was kann man da geben?
Viele Grüße Marcus

Anonym

Antwort vom 17.02.2005

Hallo, Sie müßten einen Brei entweder selber kochen , dann z.B. gemahlenes Getreide mit Wasser kochen lasen, ein bißchen geriebenes Obst dazu und nach dem Abkühlen ein bißchen abgepumpte MM hinzufügen. Im Bioladen gibt es milchfreie Breie zu kaufen, die sind dann auch nur zum Anrühren, allerdings ohne Milchpulver hergestellt.
Sie können abends auch ein Gemüse geben, oder auch geriebenes Obst.
Wann Sie die Beikost weiter einführen liegt an Ihnen, Sie können auch noch weiterhin alle anderen Mahlzeiten weiterstillen. Sie müssen im Augenblick keine weitere Mahlzeit ersetzen.
Die Alternative wäre am Nachmittag ein geriebens Obst (Apfel oder Birne zu geben), nach ein paar Wochen dann Vormittag das Obst anstatt stillen ersetzen und die Abendmahlzeit erst frühestens mit 9 Monaten zu beginnen, dann kann auch evtl eine verdünnte Milch zum Breikochen verwendet werden.

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