Themenbereich: Schlafen

"nächtliches Schreien wegen Hunger oder Zahnen?"

Anonym

Frage vom 28.02.2005

Hallo! Meine Tochter ist über 6 Monate alt und hat seit etwa 4 Wochen Schlafprobleme. Immer wieder wacht sie spät abends und nachts auf und schreit und läßt sich durch gutes Zureden allein nicht beruhigen. Manchmal schreit sie mit Unterbrechungen über 1 Stunde. Eigentlich dachte ich, dass Geschrei würde am Zahnen liegen, aber der Kinderarzt meinte, wenn die Zähne durch sind, bereiten sie keinen großen Schmerzen mehr. Die ersten 2 Zähne hatte sie bereits mit 5 Monaten und die nächsten beiden Zähne sind seit ein paar Tagen sichtbar. Kann es vielleicht sein, dass sie Hunger hat? Ich stille sie eigentlich die ganze Zeit über nur immer auf einer Seite, da sie anfangs sehr viel gespuckt hat und mir dazu geraten wurde. Bis vor einigen Wochen habe ich sie nachts eigentlich immer angelegt, wenn sie sich gemeldet hat. Davon versuche ich derzeit wegzukommen und stille sie nur noch 1x pro Nacht. Sollte ich vielleicht versuchen sie wieder an beiden Seiten nacheinander zu stillen? Oder könnte es nicht sein, dass sie vielleicht noch einen Zahn bekommt und deshalb schreit. Ach ja, sie bekommt seit 2 Wochen mittags Brei. Ich freue mich schon auf ihre Antwort!

Anonym

Antwort vom 28.02.2005

Hallo, natürlich ist es möglich, dass sie, da Sie nur noch 1 mal nachts stillen nun beide Seiten braucht, aber es können auch die Zähne sein, denn es kommen ja mehr als 4 Stück, und wann die nächsten kommen, wird der Kinderarzt kaum vorhersagen können....
Aber es kann auch sein, dass Ihre Tochter einfach noch mehr Brust möchte- hier stoßen 2 gegensätzliche Intressen aufeinander. Sie wollen nachts nur 1 mal stillen Ihre Tochter weiß, dass Stillen für sie Trost, Schmusen, Liebe, Sicherheit, Zärtlichkeit und natürlich Essen ist und möchte die nicht sang und klanglos aufgeben...Da gibt es auch kein Kompromis, außer entweder sich durchsetzen, also nur 1 mal stillen, oder dem Kind nachgeben.
Manchmal wird das Schlafen besser, wenn die Kinder als Trost zu der Mutter ins Bett dürfen und zwar gleich beim Einschlafen, um wenigstens diese Sicherheit zu haben. Wäre ein Versuch wert. Ansonsten können Sie noch einen Homöopathen zu Rate ziehen, denn wenn es die Zähne sind, läßt sich das gut behandeln. Wenn es Verlustängste sind, dann können Sie das wunderbar mit Bachblüten behandeln- von dem Verlag GU gibt es gute Literatur dazu.

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