Themenbereich: Ernährung in der Schwangerschaft

"wie gegen Essstörung in der 21. Woche angehen?"

Anonym

Frage vom 24.03.2005

hallo liebe Hebamme,
ich bin jetzt in der 21. SSw. Seit Jahren leide ich an einer Eßstörung mit Fressattacken.
Eigentlich habe ich diese ganz gut im Griff, nur hatte ich jetzt mehrere Rückfälle und habe in den letzten Tagen viel Süßes gegessen und Cola getrunken. Ich habe mich dennoch bemüht, täglich etwas Obst und Gemüse zu essen.
Jetzt habe ich ziemlich Angst, dass ich meinem Baby dadurch schaden könnte oder schon geschadet habe.
Normalerweise ernähre ich mich sehr ausgewogen.
Wäre schön, wenn Sie mir meine Angst etwas nehmen könnten.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
P.S. Den Zuckerbelastungstest werde ich demnächst bei meiner Frauenärztin machen lassen.

Antwort vom 26.03.2005

-Es ist häufig der Fall, dass eine Essstörung in der Schwangerschaft wieder zum Problem wird. Gut ist schon mal, dass Sie um Ihr Problem wissen und dazu stehen. Ich denke nicht, dass sie mit Cola und Süßis Ihrem Kind geschadet haben (über die Ostertage haben sicher viele v.a. Schokoeier und Karamellhäschen gegessen!), besser wäre aber natürlich für Ihr Baby und auch für Sie, wenn Sie sich ausgewogen ernähren. Aber „kleine Sünden“ sind immer erlaubt, und wenn Ihre Ernährung über eine Woche gesehen ausgewogen ist, macht ein „Sündentag“ nichts aus! Wenn Sie das soweit im Griff behalten können ist meiner Meinung nach nichts zu befürchten. Versuchen Sie langfristig, das Essen zu genießen und ein „gesundes Verhältnis“ zum Essen zu bekommen; das ist auch im Hinblick auf die Vorbildfunktion, die Sie bald für Ihr Kind haben werden, sehr wichtig.

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