Themenbereich: Geburt allgemein

"Worauf achten bei Myom?"

Anonym

Frage vom 02.04.2005

Bei meiner 27-jährigen Tochter wurde im vorigen Jahr ein Myom in der Gebärmutter entdeckt. Man versuchte mit Spritzen, diesen zu verkleinern . Das ist leider nicht gelungen.
Inzwischen ist sie schwanger geworden und hat ihren Geburtstermin am 07.07.05. Der Myom ist auch weiter gewachsen.
Ich mache mir Sorgen, daß bei der Geburt etwas schief geht.
Sind meine Sorgen berechtigt?
Und wenn ja, worauf müssen die Ärzte achten?

Vielen Dank im voraus für Ihre Bemühungen.

Mit freundl. Grüßen

Antwort vom 03.04.2005

Hallo, die meisten Schwangerschaften und Geburten mit Myom verlaufen ganz normal. Je nach Lage, Größe und Art des Myoms KANN es zu unterschiedlichen Störungen kommen. Es kann sein, dass das Baby Schwierigkeiten hat sich in die richtige Position zu bringen, dass Wehenstörungen zur Geburt auftreten oder dass die Nachgeburt sich nicht ablöst, wenn Sie über dem Myom liegt. Nichts davon läßt sich vorhersagen oder vorbeugend behandlen. Es bringt nichts wenn Sie oder Ihre Tochter sich im voraus mit all den Möglichkeiten beschäftigen, (die übrignes auch auf Frauen zutreffen können, die kein Myom haben).
Mit Zuversicht und Unterstützung Ihrer Tochter, mit Betonung auf allem was gut läuft, helfen Sie Ihrer Tochter mehr, als wenn Sie sich damit beschäftigen auf was der Arzt achten muss. Dies kann ich Ihnen auch nicht sagen, weil ich weder Ihre Tochter noch den genauen Befund kenne. Wenn Sie sich sehr große Sorgen machen, sollten Sie überlegen ob die eventuell an etwas liegen was Sie selbst mit Ihren Geburten noch nicht ganz verarbeitet haben. Eine gewisse Menge an Sorgen ist ganz normal wenn die eigene Tochter ein Kind bekommt. Bedenken Sie, dass das Ihre Sorgen sind und dass Ihre Tochter nicht unbedingt davon profitiert, wenn Sie sie daran teilhaben lassen. Seien Sie einfach für Ihre Tochter da und geben Sie Ihr Sicherheit durch Zuversicht und Vertrauen in die Fähigkeiten Ihrer Tochter.
Alles Gute, Monika

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