Themenbereich: Gesundheit

"was tun gegen vorzeitige Wehentätigkeit?"

Anonym

Frage vom 06.04.2005

Bin derzeit in der 32. SSW und habe seit ein paar Tagen gelegentlich abends Wehen. Meine FAin untersuchte mich und befand nur, dass das Baby schon in Richtung Geburtskanal gerutscht sei und meine Gebärmutterhals etwas weicher und kürzer sei, als normalerweise. Dies hänge aber damit zusammen, dass mein Baby bereits mein drittes Kind ist (die anderen sind 5 und 4). Sie verordnete mir Magnesium Verla gegen die gelegentlichen Wehen und riet mir, etwas kürzer zu treten.
Meine Frage: Wann muss ich mir Gedanken machen? Wie viel Wehen "darf" ich haben? Wie viel Magnesium soll ich nehmen? Was ich kann ich sonst noch tun, damit sich die Wehentätigkeit beruhigt?
Danke für eine Antwort.

Gabriela

Antwort vom 06.04.2005

Die gelegentlichen abendlichen Wehen sind normal und ein Zeichen, dass der Tag anstrengend war und dass es gut ist, dass er sich seinem Ende zuneigt. Machen Sie dann auch wirklich Feierabend, wenn noch Arbeiten anstehen, überlegen Sie, was davon Sie auf Morgen verschieben oder noch besser deligieren können (vielleicht nimmt Ihnen die Schwiegermutter mal einen Korb Bügelwäsche ab?!). Auch eine gewisse Verkürzung des Gebärmutterhalses ist ok und normal beim 3. Kind. Nehmen Sie die Kontraktionen ernst, wenn sie auftreten (s.o.), zum Mg hat Ihre FÄ bestimmt eine angemessene Dosierung genannt, sonst fragen Sie bei ihr nochmal nach. Machen Sie jeden Tag eine Pause, bei der Sie wirklich sitzen od. liegen, falls das mit den Kindern schwierig ist, dürfen Sie dabei zB auch vorlesen. Lassen Sie sich helfen, auch Ihre Kinder können bestimmt Sachen schon machen, zB das eigene Kinderzimmer wieder aufräumen. Alles Gute!

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