Themenbereich: Abstillen

"Abstillen nach Brustentzündung hilfreich gegen anhaltende Beschwerden?"

Anonym

Frage vom 10.04.2005

Habe meinen Sohn (knapp sechs Monate) bis vor einer Woche voll gestillt, inzwischen bekommt er mittags Gemüsebrei. Hatte die vergangenen Wochen ziemliche Probleme mit Milchstaus und zwei fiebrigen Entzündungen - habe das Ganze mit unendlich viel Quark, Retterspitz und schließlich Phytolacca D1-Tropfen in den Griff bekommen, die "Problembrust" ist seitdem wieder auf ein Normalmaß geschrumpft und weist keine harten, knotigen Stellen mehr auf. Nur habe ich seither neue Beschwerden: Ich habe nach dem Stillen heftig stechende Schmerzen in dieser Brust, teilweise finde ich sie kaum erträglich. Die Schmerzen lassen sich lokal nicht genau orten, sie scheinen in der ganzen Brust zu sein und weiten sich - bevor sie nach ein, zwei Stunden wieder verschwinden, zu einem ziemlichen Brennen aus. Was kann das sein und was kann ich tun? Würde sofortiges, komplettes Abstillen nützen? Bin wirklich ein wenig verzweifelt. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Anonym

Antwort vom 10.04.2005

Hallo, leider kann ich dies pauschal nicht beantworten, auf jede Fall nicht die Ursache, bzw. warum es so weh tut. Liegt es am Anlegen- dass das Kind nicht ordentlich trinkt, sind die Milchgänge noch gereizt- dann würde Wärme beim Stillen helfen, den Schmwerz zu lindern.
Es gibt bei stechenden Schmerzen meistens 2 verschiede Homöop. Mittel- Calc. carb oder Silicea. Brennende Schmerzen werden oft mit Sulfur gelindert. Wichtig wäre aber ,welches Mittel auf Sie paßt, damit es helfen kann.
Ein sofortiges Abstillen kann immer einen Milchstau zur Folge haben, aber ob die anderen Schmerzen davon weggehen, kann ich Ihnen nicht garantieren.

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