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Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

ab wann ist eine Schwangerschaft nach Todgeburt möglich?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Ich habe vor 3 Wochen in der 36. SSW leider meinen Sohn verloren (Ursache: Plazentainsuffizienz). Die Schwangerschaft war ansonsten absolut komplikationslos, ich bin weder Diabetikerin, noch übergewichtig, weiters nicht Raucherin. Da ich und mein Mann nicht mehr die jüngsten sind (ich bin 35, mein Mann 40), möchten wir so schnell wie möglich wieder eine Schwangerschaft anstreben. Ab wann ist mit einem normalen Zyklus bei mir zu rechnen, bzw. ab wann kann ich wieder probieren nach der Entbindung vor 3 Wochen (war eine "normale" Geburt, also kein Kaiserschnitt) wieder schwanger zu werden? Wir sind seit der Totgeburt unseres Sohnes sehr verzweifelt, und würden über alles gerne wünschen, so bald wie möglich ein gesundes, lebendes Baby in unseren Armen zuhalten. Danke.

Frage vom 11.04.2005

Der Tod Ihres Sohnes ist sehr tragisch, und das tut mir sehr, sehr leid. Es ist klar, dass Sie noch mitten drin sind im Trauern um Ihr Baby, dass es noch eine ganze Weile dauert, bis Sie wieder Lebensfreude finden. Zu einer erneuten Schwangerschaft gibt es körperliche und seelische Aspekte zu bedenken: Ihr Körper hat eine Schwangerschaft und eine Geburt hinter sich, muss sich zurückbilden und die "nicht-schwangeren" Verhältnisse wieder herstellen. Bis das der Fall ist, vergeht etwa nochmal so viel Zeit, wie die Schwangerschaft gedauert hat. Sie werden jetzt vielleicht sagen, solange wollen/ können Sie nicht warten, weil Sie sich doch so sehr ein Kind wünschen. Aber auch Ihr Kopf und Ihr Herz wird diese Zeit brauchen, um sich angemessen von Ihrem Buben, den Sie hergeben mussten, zu verabschieden. Wichtig ist, dass Sie nicht versuchen, das verlorene Kind so schnell wie möglich durch ein "neues" zu ersetzen, das wird nämlich nicht funktionieren. Lassen Sie sich die Zeit, die es dauert, mit dem Verlust so weit fertig zu werden, dass Sie sich wieder auf das einlassen können, was das leben für Sie noch bereithält; ob das Kinder sind oder was ganz anderes. Vielleicht können Sie Hilfe und Unterstützung in Selbsthilfegruppen verwaister Eltern finden, Adressen können Sie übers Internet finden (zB die Regenbogeninitiative) oder auch über Ihre Hebamme. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Partner alles Gute, viel Kraft und die notwendige Unterstützung.

Antwort vom 11.04.2005


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