Themenbereich: Geburt allgemein

"Wohin mit Schwesterchen bei der Geburt des zweiten Kindes?"

Anonym

Frage vom 25.04.2005

Liebe Hebamme
Ich bin nun mit meinem zweiten Kind in der 21. Woche schwanger und mich plagt nun seit längerem der Gedanke an die Geburt. Nicht wegen der Geburt an sich, sondern wegen meiner ersten Tochter, die zum Zeitpunkt der Geburt erst 18 Monate alt sein wird. Da bei mir voraussichtlich ein Kaiserschnitt notwendig sein wird, stellt sich mir die Frage, was mit meiner Tochter in dieser ganzen Woche Krankenhausaufenthalt sein wird. Natürlich ist sie bei Papa, der mich auch immer mit ihr besuchen wird, und doch hängt sie soo sehr an mir, da ich auch ein Händchen für sie hab, im Gegensatz zum Papa, der sich aber wohl bemüht. Und doch ist Sophie eine sehr selbstständige und vertrauensvolle kleine Persönlichkeit, deren Urvertrauen ich nun nicht durch eine Woche Mama-Entzug auf die Probe stellen, oder gar zerstören möchte! Ich hab auch schon an ein Familienzimmer über diese Zeit gedacht, aber da käme ihr toller Schlafrythmus (18.00h-7.30h durch) völlig aus der Bahn, auf den ich nach dem Krankenhaus schon angewiesen bin... Zudem hält der Papa nix davon. Ich bin einfach nur noch ratlos und besorgt... Können Sie mir etwas raten oder helfen?
Mit freundlichen Grüßen

Anonym

Antwort vom 26.04.2005

-Hallo, ich glaube, dass das eine echte Chance für Ihre Tochter und Ihren Mann sein kann, wenn die zwei mal "ungestört" miteinander sein können. Vielleicht hätte Ihr Mann auch ein Händchen für Ihre Tochter wenn er Gelegenheit hätte es zu entwickeln. Ich will Sie nicht kränken, aber manchesmal verhindern Mütter die Beziehung zum Vater auch ein bisschen durch den Eindruck, dass sie selbst es irgendwie besser können. Ihr Mann macht es nicht falsch, er macht es nur anderst. Wenn Sie ihm das Vertrauen entgegenbringen können, dass er genauso gut ist wie Sie, hat er eine echte Chance genauso gut zu werden.Dass Ihnen die Trennung von der kleinen Tochter schwer fällt ist nachvollziehbar, aber Ihnen wird es viel schwerer fallen , als Ihrem Kind, da dürfen Sie ganz sicher sein.Sie haben ja nun auch noch einiges an Zeit vor sich um die Kompetenz Ihres Mannes wachsen zu lassen, auch in den Augen Ihrer Tochter. Die spürt unter Garantie, dass Sie ihm weniger zutrauen als sich selbst. Gruß Judith

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