Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Fehlgeburt trotz Übelkeit?"

Anonym

Frage vom 06.05.2005

Hallo, ich bin 37 J. und habe nach einer Missed Abortion drei gesunde Kinder bekommen. In 11/04 hatte ich dann bei der 5. SS nochmals eine missed abortion. Nun bin ich wieder schwanger, lt. meiner Rechn. in der 8. SS. Heute war ich das 1.mal bei FA. Im US sah ich die Fruchthöhle, ganz klein eine Fruchtanlage (also Fötus), aber keinerlei Herzaktion. Die FÄin, eine Vertretung, meinte es wäre wohl wieder eine M.A., da die Fruchthöhle relativ groß war, aber kein Fötus bzw. keine Herzaktionen zu sehen waren. Aber es ist mir immer noch grottenschlecht. Gestern abend war es mir aboslut übel, und ich habe alle Anzeichen nach wie vor. Am Montag soll ich nochmals kommen? Wie sieht es aus mit einer Fehlgeburt trotz anhaltender bzw. schwankender Übelkeit. ? Vielen Dank Esther

Antwort vom 07.05.2005

Hallo, die Übelkeit ist zwar kein sicheres Zeichen für eine intakte Schwangerschaft, nach einer Untersuchung läßt sich aber auch nicht sagen, dass es sich um eine verhaltene Fehlgeburt handeln muss. Eventuell sind Sie erst später schwanger geworden, als Sie vermuten. Die Kontrolluntersuchung mit so wenig zeitlichem Abstand ist nicht besonders sinnvoll, da in der kurzen Zeit kein rasantes Wachstum zu erwarten ist. Sollte bis Montag irgendeine Art von Wachstum zu verzeichnen sein, würde ich von einer intakten Schwangerschaft ausgehen. Nur wenn fallende ß-HCG-Werte im Blut nachgewiesen werden kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine verhaltene Fehlgeburt handelt. Auch dann würde allerdings kein zwingender Grund für eine Ausschabung bestehen, sondern es könnte auch eine spontane Fehlgeburt abgewartet werden. Wenn Ihnen gar kein Blut abgenommen wurde oder wenn die Werte bis Montag gestiegen sind, dann würde ich mindestens eine Woche bis zu einer weiteren Untersuchung abwarten und davon ausgehen, dass Sie ganz normal schwanger sind.
Alles Gute, Monika

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