Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"welche Gefahren durch Anti Kell?"

Anonym

Frage vom 08.05.2005

Hallo zusammen.
Ich bin in der 13 ssw und als ich letzte Woche bei meiner Frauenärztin war, eröffnete sie mir das ich eine seltene Blutgruppe hätte. Es handelt sich um A Rh pos. mit dem Merkmal Kell: positiv. Sie erklärte mir das es zu einer Schwangerschaftsvergiftung kommen kann. Wie hoch ist das Risiko? Ich habe in Wirklichkeit nur Bahnhof verstanden, vielleicht können sie mir helfen, da ich im Internet nicht wirklich viele Informationen in Verbindung mit einer Schwangerschaft finden konnte. Was kann mit dem kleinen Zwerg passieren und welche Maßnahmen kann man vorher treffen?
Bitte helfen sie mir.
Liebe Grüße Manuela

Anonym

Antwort vom 08.05.2005

Hallo, es gibt glaube ich in Mitteleuropa keine "normalere" Blutgruppe als Ihre. Ich glaube es liegt ein Mißverständnis vor. Sie haben in Ihrer Blutgruppe das Merkmal "Kell" und nicht eine Antikörperbildung. Bei einem positiven Merkmal kann es zu keiner Reaktion kommen, auch wenn Ihr Kind dieses Merkmal nicht von Ihnen erben sollte, bildet der mütterliche Körper keine Antikörper gegen Merkmale, die er eh schon hat......Sollten Sie das Merkmal "Kell" nicht haben, sollten sie im Falle einer Bluttransfusion kein Blut mit dem Merkmal bekommen. So was wird aber heute vor jeder Transfusion untersucht und getestet. Generell bekommt man aber nicht mal eben so eine Transfusion, .... und bei Ihnen besteht das Thema ja so oder so nicht, da Sie ja das Merkmal "Kell" haben. In Zusammenhang mit "Schwangerschaftsvergiftung", was immer Ihre Ärztin damit meint, stehen die Merkmale übrigens auch nicht. Ich denke Sie müssen sich überhaupt keine Sorgen machen. Fragen Sie aber auch noch mal bei Ihrer Ärztin nach. Sie ist verpflichte Sie solange zu informieren, bis Sie das verstanden haben. Sollte Ihre Ärztin selbst Verständnisprobleme haben, kann Sie sich ja noch mal vom Labor aufklären lassen. Sollte ich völlig daneben liegen, wäre ich über Info sehr dankbar. Solche Fragen bewegen sich mehr im Rahmen der Labormedizin, als zu den ursprünglichen Aufgaben der Hebammen. Von Herzen alles Gute und herzliche Grüße, Ina

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