Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"was tun gegen Überlastung in der 13. Woche?"

Anonym

Frage vom 10.05.2005

Liebes Team,

ich bin in der 13. Woche schwanger und werde von Tag zu Tag schlapper und abgeschlagener. Oft habe ich das Gefühl, vollig neben mir zu stehen. Ich arbeite bis zum frühen Nachmittag und hole dann meine anderthalbjährige Tochter ab, so dass tagsüber keine Zeit zum Ausruhen ist. Ab etwa 17 Uhr wird mir dann meist total übel und ich bin sitze nur mit dem Kind da und warte darauf, dass es Abendbrot essen und ins Bett gehen kann. Ich schaffe so meinen Alltag einfach nicht gut, habe auch häufig Probleme mit niedrigem Blutdruck. Was kann ich gegen die Müdigkeit/Überlastung - auch bei ausreichendem Nachtschlaf und die Übelkeit tun?

Vielen Dank.

Antwort vom 10.05.2005

Es sind bestimmt noch die Anpassungsvorgänge an dei Schwangerschaft, die Ihnen so zu schaffen machen. Bestimmt gibt es eine Möglichkeit, sich ein bisschen zu entlasten; Evtl kann Ihr Partner manches übernehmen bzgl Kind und Haushalt, Ihre Mutter/ eine Freundin, ... kann mal einen Korb Bügelwäsche übernehmen od. Ihr Kind von der KiTa abholen. Da Sie schwanger sind, stehen Ihnen auch zusätzliche Pausen zu (Mutterschutzgesetz, die Sie in Ihren Arbeitsablauf integrieren können. Sie sollten schauen, dass Sie gut und ausgewogen ernährt sind, trotz aller Müdigkeit noch eine Dosis Tageslicht und frische Luft abkriegen: vielleicht auf dem Heimweg von der KiTa am Spielplatz vorbei und dort noch eine kleine Brotzeit halten, dann haben Sie frische Luft, Abendessen und Unterhaltung für Ihr Kind in einem. Lassen Sie bei Ihrer FÄ den Eisenwert im Blut überprüfen (ist eine Routineuntersuchung die die Kasse bezahlt), evtl ist der sehr niedrig. Von Weleda gibt es ein Schlehen-Elixier (im Reformhaus, Apotheke), davon können Sie tgl etwas einnehmen, das "weckt die Lebensgeister" und beugt auch einem evtl. Eisenmangel vor. Bestimmt wird das aber bald besser, wenn Ihr Organismus sich an die anderen Umstände angepasst hat. Bis dahin spricht ja nichts dagegen, dass Sie abends mit Ihrem Kind gleichzeitig ins Bett gehen und lange schlafen! Lassen Sie es sich so gut wie möglich gehen!

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