Themenbereich: Schlafen

"Entzugserscheinungen von Diazepam?"

Anonym

Frage vom 13.06.2005

Hallo liebes Hebammenteam,

meine Frau hat seit der 18. SSW Partusisten und ab ca. 30 SSW täglich 1/4 Diazepam eingenommen. Unser Kleiner ist jetzt 7 Wochen alt, ist sehr unruhig/zappelig, weint viel und schläft kaum (tagsüber ca. 3 Std., nachts 4-5 Std.). Der Kinderarzt meint, dass dies die Entzugserscheinungen sind und wir nun noch 2-3 Monate abwarten müssen. Können wir dem Kleinen denn gar nicht helfen???
Vielen Dank!!!

Antwort vom 14.06.2005

Hallo, Sie helfen Ihrem Kind sehr viel, wenn Sie ihm beistehen und ihm viel Nähe(entsprechend seinen Bedürfnissen) bieten. Diazepam macht nicht nur unruhig beim absetzen, sondern auch ängstlich. Tragen, festhalten und Nähe können Ihrem Kind Sicherheit geben. Je nachdem wie die Geburt nach der schwierigen Schwangerschaft war, kann auch ein Besuch beim Osteopathen helfen. Dies gilt insbesondere, wenn ein Kaiserschnitt geamcht wurde oder Lageanomalien bei der Geburt vorlagen. Eventuell kommt auch die Gabe von homöopathischen Mitteln in Frage, die aber durch einen guten Homöopathen genau auf Ihr Kind abgestimmt sein sollten. Eigene Nähe zum Kind und osteopathische Behandlung, also eher auf der körperlichen Ebene angesiedeltes) halte ich für besser als medikamentöse Maßnahmen. Auch wenn es Ihne angesichts von Schlafmangel schwer fallen sollte, hilft Ihrem Kind, die Ruhe, die Sie selbst ausstrahlen können. Wechseln Sie sich nachts ab mit der Betreuung, damit Sie nicht beide um den Schlaf gebracht sind.
Alles Gute, Monika

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