Themenbereich: Gesundheit

"Hohes Risiko bei Ringelröteln in der Schwangerschaft?"

Anonym

Frage vom 17.06.2005

Hallo,
ich bin in der 29 SSW und ich hatte kontakt mit meiner Nichte die an Ringelröteln erkrankt ist.
Ich bin darauf hin von meinem Frauenarzt auf Antikörper untersucht worden.Der Test ergab,das ich Antikörper habe nun soll bei mir ein 2 test durchgeführt werden.
Falls ich mich angesteckt haben sollte und diese Infektion auf das ungeborene Baby übertragen wird würde ich gerne wissen,ob der fortgeschrittene zustand der SS eventuell einen positiven einfluss auf den verlauf der infektion haben könntel.Ich habe gelesen das,dass höchste Risiko zwischen der 10 und 22 SSW besteht.

Danke im voraus
mfg Manuela

Antwort vom 17.06.2005

Hallo, es gibt zwei verschiedene Arten von Antikörpern. An den einen läßt sich erkennen, ob Sie überhaupt schon mal Ringelröteln hatten. Wenn die Infektion lange zurück liegt besteht gar keine Gefahr, da Sie dann gegenüber einer frischen Infektion immun sind. Durch spezielle Untersuchungen läßt sich sagen, ob Sie ganz frische Antikörper haben. Nur dann läßt sich sagen, dass Sie sich gerade infiziert haben. Die Immunität vor Röteln schützt nicht vor Ringelröteln (wird oft verwechselt). Eventuell versucht Ihr FA durch die zweite Untersuchung herauszufinden, ob Sie eine frische Infektion haben könnten. Nur dann kann die Infektion auch auf das Kind übergehen. Bevor Sie sich vorzeitig sorgen, sollten Sie die Untersuchungen abwarten. Auch wenn eine Infektion bei Ihnen vorliegt, heißt das nicht, dass das Kind sich auf jeden Fall ansteckt. Die meisten Kinder bleiben gesund. Daher wird in dem Fall, dass Sie eine frische Infektion haben, durch häufige Ultraschalluntersuchungen untersucht werden, ob Ihre Infektion überhaupt Einfluss aufs Kind hat. Im späteren Schwangerschaftsalter kann es zu einer Blutarmut beim Kind kommen, die aber selten schwerwiegende Folgen hat. Insofern ist es natürlich günstig, dass Sie nicht im risikoträchtigsten Schwangerschaftsalter sind.
Alles Gute, Monika

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