Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Fruchtwasseruntersuchung oder Feinultraschall?"

Anonym

Frage vom 27.06.2005

Hallo, ich bin mit 37 zum ersten Mal schwanger und sehr unsicher, was die entspr. Vorsorgeuntersuchung angeht. Es wurde mir natürlich auch die Fruchtwasser-Untersuchung ans Herz gelegt. Aus meinem Freundeskreis weiß ich, daß es eine weit bessere Methode dh. die Dopplersonographie o.s.ä. bzw. eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, auf welcher ebenfalls Mongoloeismus und noch weit mehr festgestellt werden kann. Meine FÄ antwortete auf meine Frage, ob es nicht eine weit effektivere und sicherere Methode als die Fruchtwasserpuktion gäbe nur: es gibt keine Untersuchung, welche einen Defekt 100% aussschließen würde ! (was mir auch klar ist).
Letztendlich hätte ich gerne gewusst, ob diese Untersuchung genauso gut ist; mir nur nicht empfohlen wurde, weil diese event. teurer ist bzw. wie ich diesen Wunsch bei meiner FÄ durchsetzen kann, da mir von Ihr ein Arzt zur Punktion empfohlen wurde und ich event. Vetternwirtschaft unterstellen muß !
Ebenfalls wüsste ich gerne, ab wann man sich eine Hebamme suchen sollte ! Es wäre schön bald von Ihnen zu hören, da der Termin bereits am 18.07.05 sein sollte. Tausend Dank.

Antwort vom 27.06.2005

Hallo, welche Methode Sie anwenden lassen hängt eher von Ihrer Einstellung ab, als von der Sicherheit einer Mehtode. Bei der Fruchtwasseruntersuchung kann es zu einer Fehlgeburt kommen (1-3%). Der Feinultraschall stellt nach derzeitigem Kinntnisstand keine Gefährdung der Schwangerschaft dar, es wird nach Merkmalen gesucht. Wenn sich solche finden, muss das Ergebnis manchmal noch durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt werden. Bei beiden Untersuchungsmethoden müssen Sie sich vorher im Klaren darüber sein, welche Konsequenz es für Sie hätte, wenn eine Behinderung festgestellt würde. Sie sind diejenige, die entscheiden muss, welche Untersuchung Sie durchführen lassen. Wenn Sie die Punktion ablehnen, muss Ihre Ärztin das akzeptieren, egal was sie selbst für besser hält. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, notfalls verschieben Sie die Untersuchung noch ein paar Tage, wenn Sie noch nicht hinter einer Entscheidung stehen könnten Sie können sich jederzeit eine Hebamme suchen. Mit der könnten Sie auch in Ruhe besprechen welche Untersuchungen für Sie in Frage kommen unter Berücksichtigung Ihrer allgemeinen Lebenseinstellung, die wichtiger ist, als technische Daten und medizinische Möglichkeiten.
Alles Gute, Monika

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