Themenbereich: Kaiserschnitt

"Kaiserschnitt bei Plazentainsuffizienz?"

Anonym

Frage vom 29.06.2005

Hallo liebes Hebammenteam,

bei mir ist schon seit der 22. SSW eine Plazentainsuffizienz bekannt. Wurde daraufhin im Mai über 17 Tage stationär behandelt und habe bis letzte Woche Samstag ASS 100 genommen. Kind ist seit dem gewachsen, Stand vom 21.6. 1875 Gramm ca. Meine Frage: Wie würden sie das beurteilen, sind alle 2 Wochen Dopplerkontrollen ausreichend, bin zwischendurch 1x pro Woche zum Ultraschall und 1x zum CTG beim Arzt oder Hebamme.
Mache mir in der Zwischenzeit nur ziemliche Sorgen. Wäre es Ihrer Meinung nach nicht besser, weil unser Baby so klein ist , zu einem Kaiserschnitt zu tendieren, weil wir nicht genau wissen ob sie die lange Geburtsphase gut übersteht. Möchte nämlich einen Notkaiserschnitt vermeiden.
Ich bin zur Zeit in der 35. SSW + 3.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.
Gruß

Antwort vom 30.06.2005

Ich verstehe gut, dass Sie sich Sorgen machen um Ihr kleines Kind. Da jede Untersuchung für das Kind auch einen Stress darstellt halte ich die 2-wöchigen Doppler/US-zyklen durchaus für ausreichend. Der Kaiserschnitt ist nicht unbedingt der schonendere Weg für Ihr Kind, zur Welt zu kommen, ich denke, dass Ihre betreuende FÄ und Hebamme Sie dazu anhand Ihrer Befunde und dem Befinden Ihres Babys am besten beraten können. Versuchen Sie, zu entspannen, trotz aller Sorgen, sagen Sie sich und Ihrem Baby ganz bewußt, Sie beide müssen Ihre Blutgefäße weit öffnen, damit Sie Ihrem Kind alles zukommen lassen können, was es braucht, öffnen Sie -ganz wörtlich!- Ihr Herz für Ihr Baby - vielleicht hört sich das komisch an für Sie, aber versuchen Sie es, vielleicht wirds ein bisschen leichter... Alles Gute für Sie!!

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