Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"welches Vorgehen ist nach einer Fehlgeburt sinnvoll?"

Anonym

Frage vom 10.07.2005

Ich hatte in der 7. SSW 11 Tage lang starke Blutungen. Nun geht meine FA von einer Fehlgeburt aus. Der HCG-Wert entspreche dem der 2. Schwangerschaftswoche. Trotzdem ist mir immer noch entsetzlich übel. Während der Blutungen war die Übelkeit verschwunden, jetzt ist sie wieder da. Ist das normal? Meine FA sieht keinen weiteren Handlungsbedarf. Darüber hinaus hat sie die Anti-D-Prophylaxe vergessen. Diese soll jetzt, 3 Wochen nach der Fehlgeburt, nachgeholt werden. Macht das überhaupt Sinn?

Antwort vom 10.07.2005

Leider sieht der HCG-Wert tatsächlich so aus, als ob Sie das Baby verloren hätten, auch die Blutung ist dafür ein Anzeichen. Die Anti-D-Prophylaxe macht auf jeden Fall Sinn, auch wenn es schon ein Weilchen her ist. Die Übelkeit kann zum einen noch mit schwangerschaftsbedingten Veränderungen zusammen hängen, andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es Ihnen grade nicht so sehr gut geht und auch das kann Ihnen auf den Magen schlagen. Lassen Sie auf jeden Fall noch einmal den HCG-Wert kontrollieren (in 1-2 Wochen), falls noch Plazentareste da wären, würden die weiter Hormone produzieren, außerdem könnte es zu Blutungen kommen. Ihre FÄ würde dann nochmal einen US machen, um sich die Gebärmutter anzuschauen. Ich wünsche Ihnen, dass es bald wieder besser geht und dass Sie liebe Menschen um sich haben, die Sie ein bisschen unterstützen.

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