Themenbereich: Entwicklung und Erziehung

"mein Kind fremdelt nicht"

Anonym

Frage vom 15.07.2005

Hallo liebes Hebammenteam!

Unser Sohn ist nun 19Monate alt und wir haben das Problem das er absolut nicht im geringsten daran denkt zu fremdeln. Also überhaupt gar nicht!
Nun ergab sich vor Kurzem die Situation, das er im Stadtpark bei einer wildfremden Frau an die Hand ging, und zwar ohne zu zögern! Er rennt uns generell immer weg, und kümmert sich auch nicht darum wo wir sind! (Ob er wiederkommen würde?)

Bei der Krabbelgruppe mit 7-8 Kindern, ist er der Einzige der immer ohne zu gucken wegläuft, und auch alles (was ja eigentlich auch gut ist) interessant findet, und somit haben will. Schimpfen bringt nichts, da er einfach nicht hören will. Man ist somit in einer Tour damit beschäftigt ihm hinterher zu laufen.

1.Wie können wir nun testen, ob es ihn interessiert wo wir sind?
2.Wie können wir ihm beibringen das er nicht mit jedem Fremden mitgehen darf?

Mfg und danke im vorraus.

Anonym

Antwort vom 16.07.2005

Hallo, als Hebamme kann ich Ihnen das nicht beantworten. Wir werden für solche Fragen nicht qualifiziert. Ich wage es als Frau meine persönliche Meinung zu denken zu geben: Ihr Kind hat einfach noch das Vertauen, das auch diese Frau (und alle anderen) gut für ihn sorgen, und wenn er nach seinen Eltern verlangt (was ganz sicher kommen würde) sie ihn wieder zu Ihnen zurück bringen würde. Er hat noch keine Ahnung, das die Welt leider oft nicht zuverlässig und vertrauenswürdig ist. Er hat noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, und das soll am liebsten natürlich so bleiben. Ich denke nicht, das Sie ihn testen sollten. Er muß nicht durch einen Schock sein Vertrauen verlieren, oder gar SIE als nicht zuverlässig, durch so ein Experiment, einstufen. Probieren Sie ihn aufzuklären, dass fremde Menschen nicht wissen, wer seine Eltern sind, und wenn er zu weit weg läuft, die Menschen vielleicht nicht wissen, wo sie ihn hin zurückbringen sollen.
Das Kinder in einem gewissen Alter alles haben wollen, was ihnen interessant erscheint, scheint mir logisch. Sicher dürfen Sie ihm auch mal Dinge verbieten. Ein "Nein" muss dann aber ein "Nein" bleiben. Für professionellen Rad müssen Sie einen Erzieher oder Kinderpsychologen befragen. Herzliche Grüße, Ina

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