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"Ist Lebendimpfstoff bei Geschwisterkind möglich?"

Anonym

Frage vom 20.07.2005

Liebes Hebammenteam,
ich bin in der 6.Woche schwanger, und habe einen zweijährigen Sohn, bei dem die 3. 6-fachimpfung (DTP,Hepatitis, HiB) fällig ist. Auserdem stünde als nächstes die Masern/Mums/Röteln-Impfung an.
Jetzt habe ich einmal gehört das Lebend-Impfungen nicht gemacht werden wenn die Mutter schwanger ist. Stimmt das, und wenn ja warum? Trifft das auch bei Tot-Impfungen zu? Und wo ist überhaupt der unterschied?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Anonym

Antwort vom 20.07.2005

Hallo, nach meiner Information werden grundsätzlich keine Lebendimpfstoffe mehr verwendet. Bei Lebendimpfstoffen besteht die Chance, daß das geimpfte Kind infektiös ist, und den Erreger an andere, nicht immune Menschen weitergeben kann. Bei Impfstoffen mit "abgetöteten" Seren besteht das Risiko nicht. Bei den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen werden die Titer (Immunschutz) von der schwangeren Frau auf Röteln und Hepatitis B untersucht. Infektionen von Röteln und Hepatitis können Probleme für das ungeboren Kind bedeuten. Gegen DTP, Mumps, Masern und HiB sind die Frauen in der Regel durch eigene Impfungen oder durchgemachte Krankheiten geschützt. Sollte tatsächlich die Schwangere an einer dieser Krankheiten in der Schwangerschaft durch einen fehlenden Schutz erkranken, besteht für das ungeborene Kind kein Risiko. Besprechen Sie die Situation auch mit dem Kinderarzt Ihres Sohnes und mit Ihrer Frauenärztin. Alles Gute, Ina

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