Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"geringere Entwickung durch Verrutschen der Gebärmutter?"

Anonym

Frage vom 01.08.2005

Hallo!
Ich war heute bei meiner Ärztin und diese hat festgestellt, dass meine Gebärmutter nach hinten gerutscht war. Sie hat dies manuell korrigiert und gesagt, es sei nichts schlimmes, in zwei Wochen müssten wir dies noch einmal überprüfen. Nun mache ich mir aber doch ein wenig Sorgen, weil sie auch festgestellt hat, dass der Embryo nicht wie ausgerechnet die Entwicklung der 10. SSW, sondern nur der 9. SSW aufweise (Die SSL war glaube ich 2,5 cm; meine letzte Menstruation war am 25.05.). Sie hat den errechneten Geburtstermin vom 2.3. auf den 9.3. verschoben und gesagt, ich hätte wahrscheinlich einen späteren Eisprung gehabt. Mir kommt dies aber komisch vor, da ich meine Menstruation immer sehr regelmäßig hatte.
Kann möglicherweise durch das Verrutschen der Gebärmutter dem Kind etwas passiert sein? Muss ich mir Sorgen machen?
Vielen lieben Dank im Voraus!

Antwort vom 01.08.2005

normalerweise ist die Gebärmutter leicht nach vorne "gekippt" ("anteflektiert" heißt das auf fachchinesisch), wenn Sie in einem Biologiebuch mal nachschauen, können Sie das oft auch so dargestellt sehen. Bei relativ vielen Frauen ist die Gebärmutter statt vorwärts nach hinten gekippt ("retroflektiert"), das kann mal für Schmerzen während der Periode verantwortlich sein. Da in der Schw. die Gebärmutter wächst und sich irgendwann um die 10.-13. SSW sowieso aufstellt, weil der Platz benötigt wird, ist dann egal, ob sie vorher nach vorn od. nach hinten geneigt war. Dass Ihr Kind dadurch Schaden genommen hat, ist sehr unwahrscheinlich; die 1 Woche Wachstumsunterschied ist auch vollkommen tolerierbar. Alles Gute!

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