Themenbereich: Abstillen

"Beikosteinführung und längere Abwesenheit"

Anonym

Frage vom 02.08.2005

Mein Sohn ist 5 Monate, ich habe ihn bis heute voll gestillt und möchte ihn allmählich an Beikost gewöhnen. Anfang Oktober muss ich für 5 Tage verreisen und möchte ihn bei meinem Mann und den Großeltern lassen. Allerdings möchte ich dann noch nicht voll abgestillt haben müssen. Können Sie mir ein paar Tipps geben wie ich dieses "Problem" für alle am stressfreiesten angehen kann und wie ich die Beikosteinführung da am sinnvollsten gestalte?

Anonym

Antwort vom 02.08.2005

Hallo, für den streßfreien Ablauf muß gewährleistet sein, dass das Kind problemlos die Flasche nimmt und dies muß vorher unbedingt probiert werden.
Laut WHO soll erst mit dem vollendeten 6.Lm. mit Beikost begonnen werden.
Falls Sie doch früher anfangen möchten, fangen Sie mittags mit Gemüse (Möhren, Kürbis, Pastnaken ) an. Nach 1-2 Wochen können Kartoffeln beigemischt werden.
Nach der Einführung der 1. Mahlzeit kann 3-4 Wochen später die Vor- oder Nachmittagsmahlzeit ersetzt werden (geriebener Apfel oder Birnen ), dann 3-4 Wochen später die andere Zwischenmahlzeit. Mit Milchbrei am Abend würde ich auf jeden Fall bis zum 9. LM. warten, voher kann der Getreide- brei ansonsten mit MM zubereitet werden.
Für die MMmahlzeiten, die Sie nicht da sind, können Sie tägl. abpumpen und einfrieren. Die Menge, die Sie für die Tage brauchen, hängt von der Menge ab, die das Kind tägl trinkt und wieviele Mahlzeiten bis dahin ersetzt sind. das müßten sie ca. ausrechnen und als Reserve ein paar Flaschen zusätzlich abpumpen.
Da ich meine Kinder alle sehr lange gestillt habe, aber auch 100% arbeitete und Fortbildungen besuchte, ist mein Mann oder meine Mutter mit dem Stillkind immer mitgefahren und in Pausen, konnte ich dann stillen, sowie nachts und morgens. Somit habe ich mir das Vorpumpen und abpumpen, während der Tage gespart.

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