Themenbereich: Geburt allgemein

"Wassergeburt trotz eitriger Wunde?"

Anonym

Frage vom 07.08.2005

Ich habe am 9.8.05 ET (meine 3. SS), ich habe mit meinem Arzt darüber gesprochen, dass ich eine Wassergeburt möchte, soweit möglich. Mein Arzt ist kein großer Fan davon, es ist ihm nicht hygienisch genug. Aber die Frauen müssen es ja wissen... Ich finde es sehr schade, da er ein sehr guter Arzt ist.
Nun meine Frage. Er hat bei mir nun einen sehr guten Grund gefunden, mir die Wassergeburt zu "verbieten". Ich wurde am Po wegen einer Fistel operiert, als mein Mann und ich gerade 2 Tage wußten, dass ich schwanger bin. Daher konnte die OP nicht vollständig gemacht werden (als Dammschutz für die Geburt, da er sonst nicht so belastbar wäre) und so habe ich nun einen Faden am Po, aus dem immer wieder Eiter abgeführt wird. Ich habe meinen Proktologen schon gefragt, was er davon hält, die WG nicht zu machen. Er meint, dass er das nicht verstehen kann, da, sollte Eiter fließen, es durch das Wasser sehr stark verdünnt würde. Nun meine Frage an sie, haben Sie in der Form schon Erfahrung gemacht und was würden Sie mir raten, da ich mit einer WG (2. SS) schon hervorragende Erfahrungen gemacht habe, während eine normale Geburt (die 1.SS) im Kreißbett der totale Horror war.

Antwort vom 08.08.2005

Eine dritte Geburt geht normalerweise einfacher und schneller vonnstatten als eine erste, auch "an Land", soviel zu Ihrer Beruhigung. Wenn der Proktologe meint, dass die Eitermenge so wenig sei, dass sie dann durch die Verdünnung nicht mehr bedenklich ist, dann könnte ich mich dem anschließen, allerdings kenne ich die genauen verhältnisse nicht. Es ist auch möglich, dass die Hygienerichtlinien in Ihrer geb.hilflichen Klinik WG nur unter bestimmten Voraussetzungen gestatten. Besprechen Sie es doch mit dem geburtshilflichen Team Ihrer Klinik, also mit Hebamme(n) und Arzt, die vor Ort sind, wenn Sie kommen. Alles Gute!!

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