Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"nichts zu sehen im Ultraschall"

Anonym

Frage vom 25.08.2005

Hallo!

Vorerst ein paar Informationen meinen Zyklus betreffend:
ich habe einen regelmäßigen Zyklus von 31 Tagen. Ich messe Temperatur und habe in diesem Zyklus LH-Tests gemacht. Am 16 war dieser Test positiv und im Nachhinein hat auch meine Temp-Kurve den Eisprung an diesem Tag bestätigt. Am 31 Zyklustag habe ich einen positiven SS-Test in Händen gehalten.
Nachdem ich 10 Tage überfällig war, bin ich zu meiner Frauenärztin gegangen, die auf dem Ultraschall nichts sehen konnte, was auf eine SS hinweist. So waren ihre Worte. Als ich dann noch einmal sagte, dass ich aber positiv getestet habe, meine Temp immer noch in Hochlage ist und ich SS-Anzeichen habe, hat sich mich nur belächelt und meinte: Dann spielt ihr Körper ihnen einen Streich und der Test war kaputt.
Ich habe dann darauf bestanden - sie hielt es für überflüssig - einen SS-Test in der Praxis zu machen. Einen Urintest. Der war wieder positiv. Das Ergebnis hat sie gleich gar nicht interessiert... sie meinte, es könne eine Eileiterschwangerschaft sein, da sie ja nichts in der Gebärmutter sehen konnte. Und mit diesem Worten ließ sie mich stehen.
Ich finde es wenig einfühlsam, so mit jemandem umzugehen.
Die Sprechstundenhilfe hat mich versucht etwas aufzubauen, der Test sei positiv, ich sei schwanger. Wenn man nichts auf dem Schall sieht, dann, weil die SS jünger als angenommen ist. Aber das kann nicht sein. Nach dem 16 ZT kann nichts mehr passiert sein!
Ich soll in 10 Tagen noch einmal kommen. Diese 10 Tage empfinde ich als Zumutung, nach der Aussage, es wäre wohl eine Eileiter-SS. Blut zur HCG-Bestimmung wollte sie mir nicht abnehmen.
Kann es vielleicht einfach sein, dass man zu dem Zeitpunkt nichts sehen konnte? Oder muss man dann irgendetwas sehen?
Meine FÄ sah also gar nichts, was auf eine SS hinweist. Ich weiß gar nicht, wie weit ich rechnersich dann wäre.
Wie sie sicherlich verstehen können, bin ich sehr aufgelöst und würde gerne ihren Rat hören.

Vielen Dank
W.

Antwort vom 25.08.2005

Hallo, Da Sie nicht schreiben wann Ihre letzte Periode oder der Eisprung waren, kann ich Ihnen leider auch nicht sagen in welcher Woche Sie jetzt sein müßten, aber 10 Tage nach Ausbleiben der Periode ist sehr häufig noch nicht viel im Ultraschall zu sehen. HCG-Nachweis aus dem Blut würde Ihnen auch nicht mehr sagen als der Urintest. Notwendig war er daher nicht. Eine erneute Untersuchung macht tatsächlich erst in deutlichem zeitlichen Abstand Sinn, da nicht zu erwarten ist, dass in kürzeren Abständen eine deutliche Änderung dessen zu beobachten ist, was zu sehen ist. Sicher ist Wartezeit in Ungewissheit belastend, aber daran läßt sich nun wenig ändern. Rein vom Vorgehen her ist daher an Ihrer Ärztin nichts zu beanstanden. Die gemachten Aussagen Ihrer Ärztin sind allerdings wirklich wenig einfühlsam und ich würde Ihnen zu einem Wechsel raten, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht ernst genommen oder schlecht beraten werden. Beratung und Erläuterung der durchgeführten Untersuchungen sind mindestens ebenso wichtig wie die Untersuchung selbst und es gibt keinen Grund sich zusätzlich zu den Problemen wegen denen Sie zum Arzt gegangen sind danach auch noch wegen der menschlich miesen Behandlung schlecht zu fühlen.
Auch ein Besuch bei einem anderen Arzt/Ärztin macht allerdings erst mit einem Abstand von mindestens einer Woche Sinn. Wenn zwischenzeitlich einseitige starke Schmerzen auftreten sollten, ist ein sofortiger Arztbesuch anzuraten.
Alles Gute, Monika

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