Themenbereich: Stillen allgemein

"mein Kind trinkt sehr lange"

Anonym

Frage vom 09.09.2005

Hallo Alle,

soweit klappt es bei uns, also bei mir und meinem kleinen Mann (6,5 Wo, aber 6 Wochen zu früh), mit dem Stillen ganz gut.Er nimmt Kräftig zu und die Milchmenge scheint sich brav anzupassen. Aus einer Brust sprizt am Anfang sogar die Milch und beide Stilleinlagen sind regelmässig durchfeuchtet.

Nur eine Sache frisst mich etwas an und zerrt ein wenig an den Nerven.

Hin und wieder dauert das Stillen über 2 Stunden und ich Kann nicht eher aufhören, weil er sonst vor Hunger plärrt.
Gestern war es zweimal so. Vor Mittag ... er trank und trank ... jedenfalls hat er nicht nur genuckelt, das kann ich glaube ich schon erkennen. Wenn er mal aufhört machen wir Bäuerchen, nach einer Stunde versuche ich zu wickeln. Manchmal schreit er auf dem Wickeltisch wieder (und lässt sich durch sofortige Fütterung beruhigen) oder einige Zeit später, wenn ich ihn in Bett lege. Dort liegt er dann einige Zeit und scheint ruhig zu sein, macht die üblichen Einschlaf-Geräusche und gibt Verdauungsgeräusche auch mit kurzen "Schmerzschreien" von sich. Plötzlich fängt er wieder dauerhaft an zu schreien und lässt sich nur beruhigen, wenn er was zu trinken bekommt und manchmal nur, wenn er beim Trinken fast einschläft.

Das gleiche am Abend ... ich hab manchmal fast das Gefühl, als ob das gar keine Ende hat und ich ihn nicht zum Schlafen bringen. Dabei kann er sogar in seinem Bettchen liegen, ohne das er schläft.

Habt ihr eine Idee, was ich falsch mache oder wie ich es besser machen kann?

Heute morgen hat er nur 1 Stunde gebraucht und dann lag friedlich für etwa eine halbe Stunde im Bett. Dann meldete er sich wieder.

Beim Wickeln fiel mir auf, dass er viel Stuhlgang hatte, der mir recht feucht vorkam. Vielleicht war ja auch nur die Aufnahmekapazität der Windel erschöpft? Stuhlgang hat er eigentlich bei fast jedem Wickeln nach dem Essen. Mal mehr mal weniger. Vielleicht scheint es sich jetzt auf wenige Mal zu "konzentrieren"? Oder ist das Durchfall?

Grüße ,,, Birgit

PS: Das mit der großen Milchmenge scheint ihm keine Probleme zu bereiten. Er hört dann auf und dreht sich weg. Dann fange ich den Überschuss auf und nicht zu nass zu werden. Nach einiger Zeit geht es dann wieder weiter.

Anonym

Antwort vom 10.09.2005

Hallo, zu manchen Zeiten( wie in der 6 Lw. )haben die Kinder Wachsumsschübe und sie haben unendlich viel Hnger und sind häufig unruhig. Andere Kinder fangen an zu Suchen, wenn sie eignetlich auf den Arm möchten und nicht alleine sein wollen- wenn sie an der Brust sind , dann sind sie ja auf dem Arm , trinken kurz schlafen dann ein, um wieder aufzuwachen, wenn sie ins Bett gelegt werden und suchen wieder. Eigentlich wollen sie dann nur auf dem Arm schlafen und die Mutter spüren.
Dann gibt es natürlich immer mal Kinder, die finden kein Ende und wissen nicht wann sie satt sind- meistens kommt dann aber ein Teil der Milch zurück.
Andere Kinder fangen zu weinen an, wenn die Verdauung einsetzt ca. 15-20 min. nach dem Stillen. Dann schmerzt etwas im Bauch, und da die Kinder noch nicht wissen- halt- mein Magen gibt die Milch ab und der Darm läßt die verdaute Milch los und den Kindern das Verdauen anfangs noch weh tun kann, suchen sie wieder- denn wenn etwas im Bauch weh tut, dann kann es doch nur Hunger sein...
Der MM-Stul kann wässrig bis breiig sein und von gelb über grün bis braun ist alles normal.

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