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Themenbereich: Reisen in der Schwangerschaft

"Malariagefahr durch Fernreise"

Frage:

Hallo,

mein Mann und ich möchten Mitte November für 3 Wochen nach Mexiko - Yucatan Halbinsel, Cancun fliegen. Ich bin dann Anfang der 13. SSW.
Nun habe ich aber Bedenken wg. dem langen Flug (ca. 15 Stunden mit einem Stop) und dem Malariarisiko ?? Wegen dem Essen habe ich weniger Bedenken - wir waren bereits vor 4 Jahren am selben Platz in Mexiko und haben uns dort gut versorgen können, ohne Durchfall Probleme oder ähnliches. Die medizinische Versorgung ist auch gut - da habe ich mich bereits informiert.
Was passiert eigentlich wenn man Malaria bekommt und man ist schwanger ?

Vielen Dank schon mal im voraus,

Antwort:

Hallo, da die Fieberanfälle in der Schwangerschaft einen noch schwereren Verlauf nehmen können, außerdem die Fehlgeburtsrate erhöht ist, ist in der Schwangerschaft davon abzuraten, in ein Malariagebiet zu fliegen! In seltenen Fällen kann auch das Kind sich anstecken. Sollte ein Aufenthalt in einem Malariagebiet zwingend notwendig sein, gibt es eine Prophylaxe, ansonsten müssen konsequent Vorbeugemaßnahmen gegen die Mückenstiche durchgeführt werden(lange Hosen, lange Ärmel, Moskitonetz beim Schlafen, mückenabwehrende Lotionen). Suchen Sie sich doch lieber ein ungefährliches Ziel aus: zusammen reisen in der Schwangerschaft ist für die Partnerschaft goldeswert! Beim Fliegen wird von den Fluggesellschaften eine Grenze gesetzt, wie lange Schwangere mitfliegen dürfen(5./6.Monat). Durch das Fliegen hat man als Schwangere ein erhöhtes Tromboserisiko. Inwiefern Sie das vom Fliegen abhält oder nicht, liegt bei Ihnen. Auf alle Fälle einen schönen Urlaub!Barbara

Antwort: Barbara Portele, 25.09.2005

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