Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Erschöpfung und Ziehen im Unterleib"

Anonym

Frage vom 28.09.2005

Hallo, ich bin in der 8. SSW habe zur Zeit ziemlichen Stress da wir uns auf der Fa. für eine Zertifizierung vorbereiten und ich die Leiterin des Qualitätswesens bin. Meine Wochenarbeitszeit liegt zur Zeit bei 45-47Std. aber das ist nicht das einzige ich bin total erschöpft kann aber so gerade meine reguläre Frühstücks und Mittagspause einhalten(gesamt 45min/tag) das ist aber nicht alles zu dem ist das unternehmen in dem ich arbeite wir beschichten mit Chemiekalischen Bädern Metalle hier gibt es natürlich manchmal unangenehme und vielleicht nicht ganz gesundheitsförderliche Dämpfe zudem betreue ich unser Schichtdickenmessgerät (ca.30min/tag) es funktioniert mit Röntgenstrahlung man muss bei der Bedienung zwar keinen Blei Schutz tragen ich mache mir trotzdem sorgen das all das zu viel ist denn ich habe jeden abend ein absolutes erschöpfungs hoch habe fast keinen Appetit und habe ein ziehen im Unterleib das erst nach ca. einer Stunde liegen langsam besser wird. Ich will meinen Arbeitgeber eigentlich noch nicht informieren denn es kann ja immer noch etwas passieren, aber wenn etwas wegen der Arbeit passiert.... Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich bin dankbar für jede Hilfe.

Anonym

Antwort vom 28.09.2005

Hallo, mal abgesehen von den möglichen Strahlen und den chemischen Bändern mit ihren Gerüchen, wundert mich nicht, dass Sie nach so viel Arbeit und kurzen Pausen wenig Appetit haben und am Abend völlig am Ende sind! Die Müdigkeit kommt auch daher, dass gerade etwas ganz Unglaubliches in Ihnen stattfindet, ein Kind entsteht! Und so geht ganz viel Energie dahin, die dann am Abend wie völlig aufgebraucht ist. Wegen dem schlechten Appetit wären jetzt zu Beginn/während diesem Streß auf der Arbeit auch ein Vitaminpräparat für Schwangere eine gute Sache.
Ihr Arbeitgeber kann nur Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn er von der Schwangerschaft weiß. Sie tragen neben dem schweren Job auch noch alleinige Verantwortung für sich und Ihr Ungeborenes, da fragen Sie sehr viel von sich selber! Ich kann aber auch gut verstehen, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrem Arbeitgeber von der Schwangerschaft erzählen wollten. Vielleicht wäre eine Woche(oder ein,zwei,drei Tage) Pause angesagt, regenerieren, einen Plan schmieden, wie Sie was weiterhin anpacken wollen und können. Urlaub/Überstundenabbau wegen Überlastung ist vielleicht wegen der anstehenden Zertifizierung gerade schwer erklärbar- besprechen Sie sich mit Ihrem Frauenarzt/Hausarzt, ob anders eine Krankschreibung möglich ist. Es sprengt leider den Rahmen, hier eine umfassende Beratung anzubieten, aber suchen Sie sich ein Gegenüber, um mal alles durchzugehen…Es gibt Beratungsstellen, z.B. Pro Familia, die sich auch im Arbeitsrecht gut auskennen; für die Schwangerschaftsbegleitung kann ich Ihnen anraten, sich eine Hebamme vor Ort zu suchen. Alles Gute! Barbara

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