"Schwangerschaft bei Uterus bicornis?"
Liebes Hebammenteam, als wir nach einem Jahr nun endlich schwanger wurden war die Freude riesengroß. Ein Baby und alles wunderbar. In der 7. Woche war auch der Herzschlag sichtbar, wir konnten unser Glück gar nicht fassen. Zwei Wochen später bekam ich dann einen leichten bräunlichen Ausfluss, ich dachte aber an nichts schlimmes da mir immer noch übel war und ich daher dachte, dass es dem Baby gut geht, ging aber trotzdem zum Frauenarzt um mich zu beruhigen. Dann die zermürbende Nachricht - es war nicht mehr gewachsen, der Herzschlag war nicht mehr zu sehen, eine Welt brach für uns zusammen. Noch am nächsten Tag erfolgte die Ausschabung. Bei der Entlassungsvisite kam dann die nächste Schreckensmeldung. Der Arzt - mein FA - meinte er wüsste jetzt warum, ich hätte eine geteilte Gebärmutter und zeigte mit seinen Händen eine Herzform mit einer Einkerbung - damit habe man eine erhöhte Fehlgeburten und Frühgeburtenrate. Ich solle in zwei Wochen zu ihm in die Ord. kommen dann zeichnet er es mir auf. Damit ließ er mich "liegen". Ich kann nun an nichts anderes mehr denken, es ist schon schlimm genug ein Kind zu verlieren, ich weiß nicht wie ich damit fertig werden kann. Heißt dass jetzt dass mir mit dieser Fehlstellung dass immer passieren kann? Im OP Befund steht: kein eindeutiges Schwangerschaftsprodukt, deshalb wurde wegen Verdacht auf Uterus bicornis uni collis sonographisch kontrolliert. In der linken Uterushöhle befand sich das Fruchtbläschen...Was bedeutet das nun genau, wie schlimm ist so eine Fehlstellung, kann er das bei der Curettage schon festgestellt haben? Gibt es noch Hoffnung? Ich hab solche Angst, dass mir dass nun öfters passiert und ich nie ein Kind auf die Welt bringen kann, dabei wünschen wir uns beide so sehr ein Baby!
Ich hätte meine Frage zwar lieber unter einer anderen Rubrik gestellt, bin aber sehr froh dass es Ihre Seite gibt und hoffe Sie können mir weiterhelfen.
01.10.2005
