Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Diagnose Wasserkopf- was kommt auf mich zu?"

Anonym

Frage vom 09.10.2005

Momentan bin ich in der 25 Woche schwanger. Letzte Woche wurde bei meinem Kind die Diagnose Wasserkopf gestellt sowie eine schwere Schädigung des Gehirnes nicht ausgeschlossen. Der Arzt geht von einer eher schlechtem Prognose für das Kind aus möchte aber erst noch zusätzliche Tests durchführen um dies zu prüfen. Wie kann es weitergehen. Was kommt alles auf mich zu, arbeitstechnisch und rechtlich wenn ein Abbruch unumgänglich ist, (d.h. das Kind tatsächlich nicht lebensfähig zur Welt kommen würde-> bzw. Schwerstbehindert wäre). Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Anonym

Antwort vom 10.10.2005

Hallo, ob nun Abbruch oder nicht, wird schlussendlich an Ihrer Entscheidung hängen, die Ärzte werden durch Tests versuchen, Ursache und Ausmaß der Krankheit Ihres Kindes etwas ein zu schätzen. Pro Familia(www.profamilia.de) oder auch DonumVitae( www.donumvitae.org) bieten kostenfreie Beratung. Sie kennen sich in rechtlichen Geschichten wie auch allen organisatorischen Gebieten und sowieso rundum Konflikte bei einer Schwangerschaft aus und legen Wert darauf, keine Beeinflussung sondern Beratung zu geben. Außerdem gibt es die Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus e.V.- unter www.asbh.de finden Sie Selbsthilfe- und Kontaktgruppen, die sich gerade um Frauen/Paare kümmern, die in genau derselben Situation sind wie Sie. Da werden Sie sowohl Menschen begegnen, die sich für, als auch gegen einen Abbruch Ihres Kindes mit Wasserkopf entschieden haben. Zudem sind dort Betroffene Experten geworden, die alle Fachbegriffe übersetzen und erklären können. Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung!
Alles Gute und viel Kraft! Barbara

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