Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Zunehmende Verweigerung von Brei"

Anonym

Frage vom 17.10.2005

Meine Tochter 6 Monate alt hat vor ca. 14 Tagen angefangen Brei zu essen. Zuerst Karotten, dann Karotten mit Kartoffeln. Sie hat den Löffel problemlos akzeptiert und mit grossem Interesse gegessen. Sie hat problemlos eine ganze Mahlzeit zu sich genommen. Am Nachmittag habe ich versucht Apfelbrei zu füttern. Dieser verweigerte sie. Seit 3 Tagen verweigert sie auch den Mittagsbrei. 1-2 Löffel isst sie noch. Nach jedem Löffel fängt sie an am Daumen zu lutschen, auch weint sie zwischenduch. Hunger hat sie, will jetzt aber nur noch den Schoppen oder die Brust. Wie ist dieses Verhalten zu erklären? Was kann und soll ich dagegen unternehmen?

Besten Dank für Ihre Hilfe
B. Gretener

Anonym

Antwort vom 19.10.2005

Hallo, am einfachsten ist es mit der Beikost zu warten, bis sie von alleine danach verlangt- dass kann in ein paar Tagen sein oder in 2 Monaten. Vielleicht haben Sie das Kind mit Mittagsbrei und Apfelmus am Nachmittag überfordert und in diesem Fall verweigern viele Kinder dann alle Mahlzeiten. Vielleicht hat sie gemerkt, dass sie die Nahrung noch nicht so gut verträgt und verweigeret sie deswegen. Das ist nicht immer zu beantworten, sondern nur Vermutungen, was der grund sein könnte.
Kinder haben eine sehr gute Eigenregulation, d.h. wenn Ihrer Tochter die MM oder Ersatzmilch nicht mehr reicht, wird sie nach anderer Nahrung verlangen und Ihnen das deutlich zeigen. Dann ist der richtige Zeitpunkt wieder mit Beikost zu beginnen.

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