Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Ist mein Kind mit Sauerstoff unterversorgt?"

Anonym

Frage vom 29.10.2005

Hallo,
ich bin in der 28 ssw und mache mir sorgen, weil ich seit zwei wochen einige probleme habe. es fing mit einem schnupfen an. ich bekam weniger luft und habe deshalb oft durch den mund geatmet. das kleine war dabei sehr aktiv. meine frage: litt es vielleicht unter sauerstoffmangel, z.b. auch nachts, wenn ich es nicht merke?
danach kam nun durchfall, ursache unbekannt und wahrscheinlich infolge dessen und einigem stress zu wehen. ich wurde nun krank geschrieben, habe öfter mal für eine oder zwei stunden mit wehen zu kämpfen und rege mich dabei sehr auf....ich weiss, das ist nicht gut, aber ich bekomme immer gleich angst. obwohl meine ärztin meint, es wäre noch nicht so schlimm, da mein mumu noch fest verschlossen ist. ist mein kleines durch den stress vielleicht mit sauerstoff unterversorgt oder anderweitig irgendwie gefährdet? ich will ihm nicht soviel zumuten, aber ändern kann ich es auch nicht. danke für ihre mühe.

Antwort vom 29.10.2005

Hallo, Ihr Kind bekommt des Sauerstoff ja nicht direkt durch Ihre Lungen, sondern die Nachgeburt filtert ihn aus Ihrem Blut. Das kindliche Blut hat eine deutlich höhere Sauerstoff-Bindungsfähigkeit als Ihr eigenes, so dass gewährleistet ist, dass genügend Sauerstoff aufgenommen wird. Ansonsten funktioniert alles wie beim Erwachsenen. Dort tritt ja auch kein schädigender Sauerstoffmangel ein, weil Sie eine Weile tauchen oder weil Sie durch Erkältung schlechter Luft bekommen. Aktivität des Kindes ist eher ein Zeichen, dass es bestens versorgt wird. Wenn Sie beim Treppensteigen keine Puste mehr bekommen, bleiben Sie ja auch stehen und rennen nicht die Treppe hoch. Wenn Sie sich öfter Gedanken machen, die Sie in Angst versetzen, wäre eine Hebammenbetreuung zusätzlich zu den Besuchen bei der Ärztin ratsam, damit Sie in Ruhe durchsprechen können was Sie bewegt und wie Sie selbst merken können, dass alles in Ordnung ist. Vielleicht kann Sie die Hebamme auch gut beraten bezüglich der vorzeitigen Wehen. Einen Grund zu großer Besorgnis um das Kind kann ich aus dem was Sie schreiben nicht erkennen.
Alles Gute, Monika

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