Themenbereich: Nachsorge

"ist eine Ausschabung unvermeidlich?"

Anonym

Frage vom 31.10.2005

Liebes Hebammen-Team,
ich habe am 29.8. einen gesunden Jungen per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht (da BEL). Bei der Untersuchung bei meinem FA 6 Wochen nach der Geburt hat er im Ultraschall festgestellt, dass sich noch Gewebe in der Gebärmutter befindet. Zwei Wochen später machte er einen weiteren Check und dieses Gewebe (durchblutet) ist noch immer da, ist auch nicht kleiner geworden. Mein Arzt sieht keine andere Möglichkeit als eine Ausschabung. Inzwischen hatte ich auch meine Periode wieder und es hat sich nichts verändert. Ist eine Ausschabung wirklich die einzige Möglichkeit? Könnte man nach warten ob sich das Gewege von selbst auflöst? Gibt es Mittel, die dies unterstützen könnten? Mein Arzt meint, wehenanregende Mittel würden zu diesem späten Zeitpunkt nicht mehr helfen. Was meinen Sie? Und falls alles nichts hilft - was erwartet mich bei einer Ausschabung? Ist das schmerzhaft oder eher harmlos??
Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße!

Anonym

Antwort vom 31.10.2005

Hallo, der Geweberest sollte aus der Gebärmutter entfernt werden, weil er sich anders entzünden oder ein Polyp entstehen kann. Außerdem kommt es meistens auch vermehrt zu Blutungen. Ob Wehenmittel doch noch den erwünschten Erfolg bringen könnten, kann ich nicht beurteilen. Gut möglich, dass sich homöopathisch noch etwas machen lässt. Dafür müssen Sie aber einen erfahrenen Homöopathen aufsuchen, der Ihnen das Passende verschreiben kann.
Eine Ausschabung ist ein kleiner Eingriff, der unter Narkose ambulant gemacht wird(Sie können am selben Tag wieder nach Hause). Sie werden dann erst über die Art und Risiken der Narkose/ des Eingriffs aufgeklärt und bekommen zur Prophylaxe ein Antibiotikum(wenn Sie stillen, kann ein stillverträgliches benützt werden!) . Ihnen alles Gute!Barbara

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